Die große Gefahr des Gruppendenkens

Wenn in einer Gruppe Entscheidungen getroffen werden sollen, dann ist es möglich, dass kein Ergebnis zustande kommt, weil jeder Teilnehmer eine andere Einstellung hat. Eine Gruppe kann aber auch so zusammengestellt werden, dass nur Personen in dieser Gruppe versammelt sind, welche die gleiche Meinung vertreten. Es besteht zudem die Gefahr besteht, dass Personen mit anfänglich unterschiedlicher Meinung ihre Einstellung mit der Zeit aneinander anpassen, ohne dass dies sachlich und fachlich begründet ist. Der Prozess des sogenannten „Gruppendenkens“ kann dann dazu führen, dass kompetente Personen dabei schlechtere oder realitätsfernere Entscheidungen treffen, weil jede Person ihre Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpasst. Daraus können Situationen entstehen, bei denen die Gruppe Handlungen oder Kompromissen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.
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Was kommt als Nächstes?

Lockdown wird verlängert – medizinische Masken im Nahverkehr und schärfere Homeoffice-Regeln, so titelt die Welt.
Nun gibt es als noch mehr von der Medizin, die bislang schon nicht ausreichend wirksam war. Getreu dem Motto „viel hilft viel“. Wenn die Politiker dann mitte Februar feststellen, dass auch diese Maßnahmen keinen nennenswerten Effekt auf die Infektionen haben, was kommt dann als nächstes? Gibt es dann Gefängnisstrafen für das Verlassen der Wohnung? Werden dann auch die Lebensmittelläden auf unbestimmte Zeit geschlossen? Das werden dann schwere Zeiten für viele Bürger. Menschen, die Lebensmittel für mehr als zwei Tage bevorraten, werden ja bislang verächtlich als paranoide „Prepper“ bezeichnet. Vorratshaltung ist in Zeiten der Just-in-Time-Logistik nicht modern und hipp.
Und was bedeutet die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken im Nahverkehr für die Bartträger*innen? Bärte schränken die Wirkung der Masken ein. Muss der Bart dann ab? Gibt es dann Kontrollen der Bartrasur, wie bei der Bundeswehr in der Grundausbildung? Können Moslems dann noch in Bussen und Bahnen fahren? Das Tragen des Bartes gilt im Islam schließlich als Pflicht des Mannes. Was ist mit Menschen, die emotional an ihrem Bart hängen? Außerdem sollten medizinische Masken und FFP2-Masken nicht beliebig lange getragen werden. Und da sie nicht waschbar sind, müssen sie häufig ersetzt werden. Das kostet Geld und Geld haben viele Menschen nicht in ausreichender Menge. Vor allem dann nicht, wenn der Laden, in dem man bislang arbeitete, aus Seuchenschutzgründen geschlossen wurde und finanzielle Unterstützungen nicht ankommt. Wie stellt die Regierung sicher, dass die Masken nicht mehrfach getragen werden? Müssen die Masken vor dem ersten Gebrauch mit dem Datum beschriftet und somit quasi wie Fahrkarten entwertet werden? Fragen über Fragen …

Merkel-Berater schlagen No-Covid-Strategie vor

Merkel-Berater schlagen eine No-Covid-Strategie vor, wie ntv berichtet.

Ganz konkret wird der Politik empfohlen, den Lockdown zunächst bis zu einer Inzidenz von 10 Infektionen pro 100.000 Einwohner zu verhängen. Danach müsse die Inzidenz weiter auf null sinken. Danach müsse es nur noch darum gehen, dass sich Regionen ihren Status als Grüne Zonen erhalten könnten.
„Eine solche Strategie beinhaltet außerhalb der Grünen Zone strikte Kontakt- und Mobilitätsbeschränkungen und wird durch strikte Quarantäne-Regeln sowie durch eine effizient durchgeführte Teststrategie und Impfkampagne unterstützt.“

Diese Taktik setzt jedoch voraus, dass die Grenzen jedes Landes und sogar jeder Region oder Stadt zukünftig perfekt gesichert werden. Auch Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten, die bislang weitgehend unbehelligt um die Welt reisen, werden dann theoretisch nichteinmal mehr die eigene Stadt verlassen können. Illegal in ein fremdes Land einreisen, wird dann natürlich sowieso nicht mehr möglich sein. Behauptete aber nicht die Bundeskanzlerin Frau Merkel noch vor einiger Zeit, dass man die 3000 Kilometer lange deutsche Grenze nicht schützen kann? Wie soll man dann weltweit alle Grenzen kontrollieren?

Und wie lange soll der Zustand durchgehalten werden? Es ist nicht zu erwarten, dass die geforderten Maßnahmen weltweit in jeder Stadt, jeder Dorfgemeinde und jedem Slum in der Dritten Welt knallhart durchgezogen werden. Spätestens wenn die Wirtschaft nach jahrelangen Lockdowns und Abriegelungen weitgehend kollabiert ist, und die Menschen in ihren kalten ungeheizten Wohnungen verhungern, wird sich niemand mehr an Pandemiebekämpfungsmaßnahmen halten. Dann wird jeder nur noch ums Überleben kämpfen. Nein, die Corona-Viren werden wohl kaum völlig verschwinden.

Bis dahin wird dann auch Europa, Amerika und Australien zur Dritten Welt gehören und China wird die neue Weltmacht sein und umfassende Kontrolle, Überwachung und Zensur werden dann zur neuen Normalität.

Corona-Wasser Predigen und Catering-Wein trinken

Es ist an Absurdität kaum noch zu überbieten. Den Bürgern werden immer schärfere Lockdown-Maßnahmen aufgebürdet. Zuwiderhandlung werden von der Polizei rigoros geahndet und im Falle eines Verstoßes ist in Deutschland mit aberwitzig hohen Strafen zu rechnen.
Gleichzeitig feiert der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann nach einer Pressekonferenz den Abschied der Vizepräsidentin des Polizeipräsidiums Rosenheim. Während die Gastronomie geschlossen ist und die Bürger unter Ausgangssperren leiden, die von den echten „Rosenheim-Copskontrolliert werden, lassen sich die Damen und Herren der gehobenen Klasse von einem Catering-Service verköstigen, nachdem die Pressevertreter den Raum durch einen Notausgang verlassen mussten.
Und wie um die aufrichtigen Bürger, die täglich dazu angehalten werden, Arbeitsbesprechungen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren oder per Telefon- oder Video-Konferenz abzuhalten, noch zu verhöhnen, wird die Feier als „Dienstbesprechung des Innenministeriums“ deklariert. Als hätte man die Besprechung nicht auch per Telefonschaltung abhalten können. Und wenn die Vertreter und Beschützer des Volkes zu Mittagszeit zu hungrig zum Plaudern sind, dann können sie sich vor der Telefonkonferenz ja ein Brot schmieren und das Mikrofon des Telefons kurz deaktivieren, während sie kauen anstatt zu reden. Dann stört das Geschmatze auch nicht die anderen Teilnehmer, die vielleicht konzentriert arbeiten möchten.

Mir fehlen die Worte. Diese Menschen sind an Skrupellosigkeit kaum noch zu überbieten. Wenn die Polizei von diesen Feierlichkeiten wüsste, … ach Moment, die Polizei steckt in der Sache ja auch irgendwie mit drin. Nun, auf die Ordnungshüter ist wohl gerade in Zeiten der Not kein Verlass mehr.

Offnener Vollzug auf unbestimmte Zeit

Der Lockdown soll wiedereinmal verlängert und verschärft werden. Mit Nachrichten wie „Kanzleramt drängt auf härteren und längeren Lockdown“ wird die Bevölkerung bereits „sturmreif geschossen“. Wenn es dann soweit ist und die Daumenschrauben weiter angezogen werden, wird es keinen nennenswerten Widerstand geben, weil die Menschen schon mit den Maßnahmen gerechnet haben und diese als selbstverständlich ansehen. So manch einer wäre gewiss sogar enttäuscht, wenn die Verschärfungen unerwartet ausbleiben würden. Die Verlängerungen der Maßnahmen können beliebig oft weitergeführt werden und die Verschärfungen beliebig umfassend sein. Wichtig ist nur, dass Politiker und Medien die Bevölkerung immer vor der nächsten Stufe auf die neue Verschärfung mental vorbereiten, um möglichen Widerstand von vornherein zu brechen. Letztlich werde wir damit rechnen müssen, dass wir auf unbestimmte Zeit massiv eingeschränkt sein werden, also in einer Art offenem Vollzug leben müssen.
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Fallender Grenznutzen der Corona-Beschränkungen

Normalerweise wird man einem Wunschergebnis immer näherkommen, je mehr Mühe man sich gibt. Aber der zusätzliche Aufwand, von einem schon erreichten Zwischenergebnis aus, um einen zusätzlichen Nutzen zu erzielen, wird leider immer größer. Der Ökonom spricht hierbei von „Grenzkosten“ und „Grenznutzen“.

Eine Erklärung des Grenznutzens am Beispiel des Pflückens von Äpfeln:

Man fängt an mit den „niedrig hängenden Früchten“, die man einfach so aus weit herabhängenden Ästen nimmt, ohne sich Mühe geben zu müssen. Wenn man die alle hat und mehr will, muss man auf eine Leiter steigen, und immer weiter hinauf in den Baum (und auch immer gefährlicher, wenn man abrutscht), der nach oben immer schmaler wird und kaum noch trägt.

Ähnlich verhält es sich auch bei der Pandemie-Bekämpfung. Mit zunehmendem Aufwand bei den Maßnahmen, steigt der Nutzen nicht im gleichen Maße wie der betriebene Aufeand. Irgendwann ist ein Punkt erreicht, ab dem Aufwand und Kosten ins Unermessliche steigen, aber kaum noch zusätzliche Effekte erzielt werden.

Eine ausführliche und lesenswerte Erklärung mit weiteren Beispielen zur Veranschaulichung liefert Artikel „Fallender Grenznutzen, steigende politische Dummheit“ bei Achgut.com.

Corona statt Grippe

Bevölkerungspyramide, Deutschland, 2017

Wie die Altersstruktur von 2017 für Deutschland zeigt, leben wir in Deutschland in einer überalterten Gesellschaft. Und ein Blick zur Spitze der Alterspyramide macht deutlich, dass der Anteil der Menschen mit höherem Alter weiter zunimmt.

Es werden somit jedes Jahr mehr Menschen sterben, als im vorhergehenden Jahr. Dies zeigt auch die tatsächliche Entwicklung der Sterbefälle, wie im Gastbeitrag „Ist die „amtlich verordnete Panik“ übertrieben?“ von Prof. Dr. Thomas Rießinger bei reitschuster.de nachgelesen werden kann.

Dementsprechend ist eine Zunahme der Todesfälle um eine gewisse Anzahl auch ohne Corona zu erwarten. Und wie beispielsweise Statistiken des Standesamtes Frankfurt zeigen, ist die Sterberate auch wie zu erwarten nur moderat gestiegen … trotz Corona! Eine Zunahme der Sterbefälle über das normale Maß hinaus scheint somit nicht vorzuliegen.
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Fußfessel-App fürs Smartphone

Dass das zinsbasierte auf exponentielles Wachstum ausgerichtete Finanz- und Wirtschaftssystem früher oder später an seine Grenzen stößt, und es einen „Great Reset“ beziehungsweise einen „Großen Umbruch“ geben muss, wie Klaus Schwab, Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums es nun nennt, ist nicht überraschend. Während die Vermögenden ungeachtet der enormen Verwerfungen auch in diesen besonderen Zeiten weiterhin immer reicher werden, werden viele der übrigen Menschen nun nicht nur ihr Einkommen, ihre Ersparnisse und die Altersvorsorge verlieren und immer höhere Abgabelasten tragen müssen. Dass auch diese Zustände weitgehend klaglos hingenommen werden, überrascht mich ebenfalls nicht.
Was mich jedoch überrascht ist die erstaunliche Bereitschaft, sich in vorauseilendem Gehorsam selbst digitale Fesseln anzulegen und eigenständig dafür zu sorgen, den „großzügig“ zugestanden Bewegungsradius nicht zu übertreten. Offensichtlich haben selbst kriminelle Gefängnisinsassen einen größeren Bewegungsdrang als der Durchschnittsbürger in freier Wildbahn. Damit sind dann Zustände erreicht, die sonst eher in Nordkorea üblich sind, wo die Bürger ebenfalls nicht berechtigt sind, ihren Wohnort ohne behördliche Erlaubnis zu verlassen. Immerhin machen sich die Politiker hierzulande noch die Mühe eine Begründung für die Maßnahmen zu liefern, auch wenn die Begründung überaus fragwürdig anmutet. Während eine Fahrt in einer überfüllten U-Bahn in die Innenstadt völlig corona-konform ist, kann eine Fahrt alleine im Auto in eine zwanzig Kilometer entfernte Kleinstadt massiv sanktioniert werden. Eine Demütigung für jeden Betroffenen, die jeden Glaube an Rechtsstaatlichkeit auf die Probe stellt.
Man mag zwar anführen, dass die Einschränkung des Bewegungsradius dazu dient, Tagesausflüge zu stark frequentierten Orten zu verhindern. Nach dieser Logik kann man aber auch jedem Menschen verbieten das Haus zu verlassen, weil die theoretische Gefahr besteht, dass er sich auf den Weg mache könnte, eine Bank zu überfallen. Precrime lässt grüßen.

Geofence einstellen und Corona-Strafe vermeiden: Handywarnung beim Verlassen des Radius

Wem die digitale Fußfessel-App noch nicht genügt, der kann ja gleich noch eine digitale Peitsche zur Selbstgeißelung dazuerwerben.

Begeben Sie sich in Selbstisolation

Auch nach fast einem Jahr Corona-Pandemie mangelt es an Struktur und Besonnenheit. Sowohl Politiker als auch die großen Konzerne scheinen hoffnungslos überfordert zu sein. So bietet die Lufthansa beispielsweise in einem Pilotprojekt Flüge an, für die die gesamte Besatzung sowie alle Fluggäste kostenlos auf Covid-19 getestet werden, sogenannte „Covid-19 Tested Flights„. Der Ablauf scheint jedoch zuweilen weitgehend unstrukturiert zu sein und im Falle eines (korrekten oder fehlerhaften) positiven Testergebnisses werden die betroffenen Fluggäste alleine gelassen. Eine durchdachte Prozedur, wie nach einem positiven Test verfahren wird, sollte mindestens folgende Punkte umfassen:

  • Bereitstellung eines kompetenten Ansprechpartners für alle Fragen und organisatorischen Herausforderungen.
  • Klare Anweisungen für den weiteren Ablauf.
  • Schnelle Durchführung eines weiteren Tests zur Bestätigung oder Widerlegung des ersten Ergebnisses.
  • Unterbringung und Versorgung während Quarantänepflicht.
  • Klare Kommunikation zwischen allen beteiligten Stellen.
  • Klärung von Haftungsfragen und Entschädigungen für Unannehmlichkeiten aufgrund eines fehlerhaften Tests.

In der Theorie sind die oben genannten Punkte bei der Lufthansa mehr oder weniger vorgesehen. Bei der Umsetzung scheint es jedoch noch massive Probleme zu geben, wie ein Erfahrungsbericht des FOCUS-MONEY-Chefredakteurs Frank Pöpsel zeigt.

Frank Pöpsel muss beruflich nach Hamburg fliegen. Standardmäßig führt die Lufthansa vor Abflug einen Corona-Antigentest durch. Das Ergebnis: positiv. Grund dafür ist allerdings keine Infektion, sondern ein fehlerhafter Test. Das Protokoll einer langwierigen Test-Odyssee.

Weiterlesen: Mein Corona-Abstrich war falsch positiv: Dann werden meine Alpträume wahr

Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt!

Kliniken können bald Gehälter nicht mehr zahlen

Den Kliniken geht das Geld aus. Sie verschieben planbare Operationen, um Intensivbetten für Covid-19-Patienten freizuhalten. Nun warnt die Krankenhausgesellschaft, schon im ersten Quartal 2021 seien die Gehälter in Gefahr.

Tagesschau, Stand: 29.12.2020, 07:32 Uhr

Bleibt alles zu? „Gesundheitssystem braucht dringend Entlastung“

Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, wünscht sich „eine möglichst einheitliche Verlängerung der Kontaktbeschränkungen“. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte sie: „Das Gesundheitssystem braucht dringend eine Entlastung, die nur durch eine Verlängerung der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung zu erreichen ist.“

Tagesschau, Stand: 02.01.2021, 13:15 Uhr

Was denn nun? Sind die Krankenhäuser so leer, dass sie nicht mehr genügend Einnahmen haben oder sind die Krankenhäuser so überlastet, dass es gerechtfertigt ist, Millionen Menschen weiterhin auf unbestimmte Zeit in ihren Häusern einzusperren, um die Ausbreitung von Corona durch die Beschränkung der Kontakte zu zu beschränken?

Sucht es euch doch einfach aus.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und 3 macht 9e
Ich mach‘ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt …

Hey, Pippi Langstrumpf, Songtext

Onlinehandel soll zur Erhaltung der Innenstädte eine Paketabgabe zahlen

Die Unionsfraktion im Bundestag plant laut einem Zeitungsbericht, „den Onlinehandel mit einer Steuer auf Pakete zur Unterstützung der in der Coronakrise leidenden Innenstädte heranzuziehen“, wie der Spiegel schreibt.

Das ist wieder einmal typisch für deutsche Politiker. Seit langer Zeit verfallen und verwahrlosen die Innenstädte, ohne dass es jemand interessiert. Innenstädte sind oft schmutzig und lieblos gestaltet. Schöne Orte, an denen man sich treffen und verweilen kann gibt es in den deutschen Innenstädten eher weniger. Große Bäume, die im Sommer Schatten spenden, attraktive Grünanlagen und saubere Sitzgelegenheiten sind auch eher selten. Eine gut ausgebaute sanitäre Infrastruktur mit sauberen Toiletten wird auch nicht mehr bereitgestellt. Dazu wird es immer schwerer Innenstadtbereiche überhaupt zu erreichen. Wenn ausreichend Parkplätze vorhanden sind, dann sind diese häufig teuer. Der öffentliche Nahverkehr ist unzuverlässig und ebenfalls teuer, wenn man spontan fahren möchte und Einzelkarten kaufen muss. Dafür steht man dann an schmutzigen Bahnhöfen und hofft, dass der nächste Zug nur wieder zu spät kommt und nicht ganz ausfällt.
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Der Einzelhandel muss nicht mehr schließen … bis er schließen muss

02.09.2020

„Man würde mit dem Wissen von heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht noch einmal Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen brauchen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske.“

Jens Spahn, Gesundheitsminister

Quelle: Diese Verbote würde Jens Spahn im Nachhinein nicht mehr aussprechen


13.12.2020

Der Einzelhandel wird in weiten Teilen vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen.

Quelle: Lockdown ab Mittwoch – das haben Bund und Länder heute beschlossen


So viel dazu, was die Aussagen von Politikern wert sind.

Coronarium – Kuriositäten aus der Corona-Politik

Wenn ein Gesetz wirklich gerecht ist, müsste es sich dann nicht alleine durch Nachdenken erschließen?

Assassin’s Creed Odyssey, Sokrates

Von Anfang der Corona-Pandemie an war keine wissenschaftlich geprägte Auseinandersetzung mit der Thematik zu erkennen. Stattdessen wurden durch Politiker und Medien Behauptungen in den Raum geworfen und den Menschen Maßnahmen aufgezwungen, die mehr als fragwürdig sind. Gefahren durch die Maßnahmen wurde ignoriert und Wissenschaftler, die nicht der offiziell veröffentlichten Meinung folgten wurden ignoriert oder diskreditiert. Und auch Monate später werden sachliche Auseinandersetzung mit unliebsamen Meinungen konsequent vermieden. Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen in der Regierung nicht die Mühe machen, ihre Ansichten zu begründen oder ihre Erkenntnisse zu beweisen. Ebenso machen sich diese Politiker nicht die Mühe, sich mit den Bedenken des niederen Volkes oder auch den Anmerkungen vieler Wissenschaftler auseinanderzusetzen und alternative Therorien und Erkenntnisse auf Korrektheit zu prüfen oder gegebenenfalls zu widerlegen.
Dementsprechend ist auch nicht mit vernünftigen Entscheidungen und Vorschriften zu rechen. Vielmehr werden den Menschen immer absurdere Regeln aufgezwungen, die bedingungslos zu befolgen sind. Bedenklich ist, dass die Daumenschrauben mit der Zeit fast unmerklich immer weiter angezogen werden und Vorschriften und Strafen, die vor einem Jahr noch undenkbar schienen sind mittlerweile selbstverständlich. Es gab einmal eine Zeit, da durfte man sich noch mit Freunden treffen oder ein Eis auf einer Parkbank in der Nähe einer Eisdiele essen. Kurios? Mittlerweile Alltag!
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Absurde Regeln zum Schutz der Gesundheit

Seit Ausbruch der Corona-Massenhysterie habe ich es weitgehend vermieden, Gaststätten oder ähnliche Lokalitäten zu besuchen. Nun hat sich doch ein Besuch eines Lokals ergeben. Auf einer größeren Rasenfläche waren Bierbänke aufgestellt. Die Tische waren aber nicht über die gesamte verfügbare Fläche verteilt, sondern standen (unter Einhaltung der aktuell geltenden Mindestabstände) in direkter Nähe zum Gebäude. Der hintere Bereich der Rasenfläche war ungenutzt, man hätte die Abstände somit noch weiter erhöhen können.
Und dann gab es noch einen einzelnen freien Tisch an einer anderen Seite des Gebäudes. Ein Tisch mit einem größeren Sicherheitsabstand gab es auf dem gesamten Gelände nicht. Wir hatten uns an diesem Tisch niedergelassen. Da in dem Lokal Selbstbedienung vorgesehen ist, hatten wir und etwas zu trinken geholt. Kaum dass wir die Gläser auf dem Tisch abgestellt hatten, kam auch schon eine Kellnerin und teilte uns mit, dass dieser Tisch nicht bewirtet wird. Wir waren zunächst etwas verdutzt, da es sich ja um ein Selbstbedienungs-Lokal handelt und somit eigentlich ohnehin kein Tisch bewirtet wird. Auf den Einwand, dass wir uns ja bereits selbst bedienten und keine Bewirtung benötigen, meinte sie nur, dass wir hier überhaupt nicht sitzen dürfen. Begründen konnte sie die Regel nicht.
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