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Überlegungen zur geplante Verschärfung des Waffengesetzes

In diesem Beitrag reiche ich Ergänzungen zum Beitrag Geplante Verschärfung des Waffengesetzes nach.

Grundsätzlich verachte ich jegliche Gewalt gegen Lebewesen. Selbst das Böllern an Silvester kann ich nicht befürworten, weil ich gesehen habe, wie wehrlose Tiere unter dem Krach schrecklich leiden!

Leider sind Waffen häufig dazu da, andere Menschen oder Tiere zu töten. Insbesondere wenn Politiker Menschen mit Waffen ausstatten, dann dienen die Waffen letztendlich dem Töten. Ein Soldat trägt die Waffe nicht spazieren, um damit auf Zielscheiben zu schießen. Auch Polizisten müssen ihre Waffen im Ernstfall gegen Menschen einsetzen. Und bei Jägern ertappe ich mich immer wieder bei dem Gedanken, dass sie manchmal sogar Freude daran haben, auf Lebewesen zu schießen. Zumindest im Polizeibereich dienen Waffen nur der Selbstverteidigung oder der Verteidigung Dritter und werden zumindest in Deutschland und vielen anderen Ländern üblicherweise nur im äußersten Notfall eingesetzt. Einen solchen Einsatz kann ich grundsätzlich befürworten, wobei die Ausbildung der Polizei an der Waffe (abgesehen von Spezialkräften), vielleicht noch ausbaufähig ist.

Es gibt aber auch viele Menschen, die den Umgang mit der Waffe als Sport sehen und die Waffe nicht dazu dient, anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Der Reiz des Gefährlichen mag eine Rolle spielen. Aber auch die Herausforderung, sich Wissen und Fähigkeiten auf einem Gebiet anzueignen, das nicht jedem zugänglich ist und eine enorme Disziplin und ein großes Verantwortungsbewusstsein erfordert. Der Urlauber, der in seiner Hotelanlage an einem angebotenen Bogenschießen auf einem Schießplatz teilnimmt, wird dabei ja nicht auf den Gedanken kommen, nach dem Urlaub selbst einen Bogen zu kaufen, und damit dann auf Menschen in der Fußgängerzone zu schießen (wobei Bögen derzeit noch nicht als Waffe eingeordnet sind).
Politiker, die aus ihrer persönlichen Perspektive Waffen als Kriegsgerät zum Töten von Menschen sehen, werden für diesen durchaus berechtigten Aspekt, also der Waffe als Sportgerät, völlig blind sein und versuchen, jeglichen Waffenbesitz in der Zivilbevölkerung zu unterbinden. Wer sich nicht vorstellen kann, dass eine Waffe auch friedlich eingesetzt werden kann, der wird eine Pistole oder ein Gewehr automatisch als Mordwerkzeug sehen und toleriert Waffen nur, wenn sie in seinem Interesse eingesetzt werden.

Eine solch einseitige Sichtweise mussten auch die Spieler von Ego-Shootern ertragen, als Politik und Medien vor einigen Jahren völlig unqualifiziert über diese Spieler hergezogen sind und sie mit Mördern gleichgesetzt haben. Dass man in einem Computerspiel einfach mal in die Rolle eines Elitesoldaten schlüpfen kann und auch als Zivilist ohne physische Grenzen virtuell umherballernd und ohne Gefahr für andere die Welt vor Terroristen beschützen oder eine Alieninvasion abwehren kann, das können sich Politiker und Redakteure mangels Fantasie überhaupt nicht vorstellen. Ein Ego-Shooter-Spieler wird nicht automatisch zum Terroristen oder Mörder (auch wenn manche Mörder oder Terrosisten Ego-Shooter gespielt haben). Zumal in Computerspielen das Schießen auf Zivilisten (sofern sie in den Spielen überhaupt vorkommen) normalerweise bestraft wird.

Und nun schießen die Politiker mit ihren Forderungen zum Waffenrecht im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder übers Ziel hinaus. Mit den geplanten Verschärfungen werden in erster Linie diejenigen bestraft, die verantwortungsvoll mit Waffen umgehen, während die Kriminellen, die sich bislang schon nicht an die Gesetze gehalten haben, sich an schärfere Gesetze erst recht nicht halten werden. Das Waffengesetz wurde in Deutschland mit den Jahren mit teils absurden Vorschriften bereits massiv verschärft. Und wer sich mit einer Waffe daneben benimmt, müsste theoretisch bereits jetzt im Rahmen der derzeit gültigen Gesetze mit harten Sanktionen rechnen. Ein Waffenbesitzer darf sich nicht zu Schulden kommen lassen, sonst wird er seine waffenrechtliche Eignung aberkannt bekommen. Selbst “kleinere” Delikte, wie eine Nötigung im Straßenverkehr, können ihn den Waffenschein oder die Waffenbesitzkarte kosten. Während andere Verkehrsteilnehmer mit dem Auto rücksichtslos bei illegalen Straßenrennen durch die Städte rasen und selbst dann ihren Führerschein nicht verlieren, wenn sie andere Menschen massiv mit ihrer skrupellosen Fahrweise gefährden.

Wenn auch diese erneute Verschärfung durchgeht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Einschränkungen gefordert werden. Reizgas zur Abwehr von Räubern und Vergewaltigern in dunklen Gassen? Bestenfalls nach einem kostenpflichtigen Antrag, Bedürfnisnachweis und Medizinisch-Psychologische Untersuchung bei einem Amtsarzt.
An Silvester wurde auch ein Feuerlöscher als Waffe eingesetzt. Folglich sollte der Zugang zu Feuerlöschern konsequenterweise zukünftig vielleicht besser erschwert werden.
In Gefängnissen haben sich Häftlinge mitunter mit angespitzte Zahnbürsten als potentiell tödliche Stichwaffen bewaffnet. Sollten zur Sicherheit zukünftig Zahnbürsten daher nur noch mit Waffenschein und Bedürfnisnachweis erworbenen werden können?
Feststehende Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm dürfen in Deutschland nicht geführt werden. Im Baumarkt kann aber jeder eine Axt kaufen und damit herumlaufen. Auch wenn diese viel gefährlicher als ein kleines Messe ist, fällt sie nicht unter das Waffenrecht und die damit verbundenen Einschränkungen. Ebenso dürfen theoretisch extrem große Messer geführt werden, wenn bestimmte Kriterien eingehalten werden. Durch diese Kriterien wird das Messer nicht harmloser, fällt aber wie etwa eine Axt einfach nicht mehr unter das Waffenrecht.

Die Gesetze sind in Deutschland verwirrend und nicht zielgerichtet. Man hat den Eindruck, dass sie teilweise von Leuten geschrieben werden, die mit der Materie nicht vertraut sind. Die legalen Waffenbesitzer, die sich penibel an die ohnehin schon sehr strengen Gesetze halten, sollen mit den Verschärfungen in die Illegalität getrieben und enteignet werden, während die Gesetzesvorlage zur Verschärfung des Waffenrechts nicht erkennen lässt, dass damit endlich auch die Kriminalität eingedämmt werden könnte. Zumal es bereits jetzt genug rechtliche Möglichkeiten gibt, den leichtsinnigen und gefährlichen oder bewusst kriminellen Umgang mit Waffen zu verfolgen. Während die aufrichtigen und ehrlichen Waffenbesitzer bei den Behörden bekannt sind und eine Enteignung demnach leicht sein wird, werden die Verbrecher ihre Lieblingswaffen einfach weiterhin über die offenen Grenzen aus dem Ausland mit nach Deutschland bringen und beliebig gegen die übrigen Menschen einsetzen.

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