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    Ein bisschen Brot für die Welt … und viel Brot für die Ultrareichen

    Der Schutz der Umwelt und auch der vielen Geschöpfe, die gemeinsam mit uns auf diesem Planeten leben, sollte das höchste Ziel der Menschheit sein. Dementsprechend ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn der Umweltschutzgedanke in zukünftige politische Entscheidungen mit einfließt.

    Nun drängt Grünen-Chefin Baerbock darauf, dass das Klimaziel von 1,5-Grad für die künftige Regierung als Messlatte für neue Gesetze gelten soll.

    Die Bekämpfung der Klimakrise ist eins der existenziellen Themen der Menschheit. Das soll sich auch im Kurs der neuen Bundesregierung zeigen. Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert von der künftigen Ampel-Koalition einen verbindlichen Klimacheck, bevor sie Gesetze verabschiedet.

    Quelle: Spiegel: Baerbock fordert Klimacheck für alle neuen Gesetze

    Frau Baerbock fordert zur Erreichung des “Klimaziels” zukünftig einen verbindlichen Klimacheck, bevor Gesetze verabschiedet werden. Ich würde mich dem gerne mit einer Forderung anschließen: Ich fordere, dass endlich genauer geschaut wird, wofür wir die Energie und die vielen Ressourcen eigentlich verbrauchen. Meine Vermutungen:
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    Dekadentes Reisen: Privatjet für 60 Kilometer

    Nur 11 Tage nach ihrem Amtsantritt präsentierte die neue EU-Kommissionspräsidentin einen Fahrplan für mehr Nachhaltigkeit innerhalb der Europäischen Union.

    “Der europäische Grüne Deal ist unsere neue Wachstumsstrategie. Er wird es uns ermöglichen, die Emissionen zu senken und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen”, betonte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am 11. Dezember 2019.

    Damit die mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen gemeistert werden, umfasst der europäische “Green Deal” einen Fahrplan mit Maßnahmen, um den effizienteren Umgang mit Ressourcen zu fördern.

    Quelle: Bundeskanzleramt: Von der Leyens “Green Deal” für Europa

    Es ist beachtlich, wie es Politikern gelingt, sogar Wachstum anzustreben, während sie vom Zwang zur Reduktion des Ressourcenverbrauches sprechen. Überspitzt könnte man es so formulieren: Wir verbrauchen mehr Ressourcen, um weniger Ressourcen zu verbrauchen. Das erinnert an George Orwells Doppeldenk “Krieg ist Frieden” und “Freiheit ist Sklaverei”. Die Politiker haben die Fähigkeit Gegensätze als gleichzeitig Wahr zu akzeptieren offensichtlich perfektioniert. Man redet sich einfach ein, dass man Wachstum von der Ressourcennutzung abkoppeln kann. Bis zu einem gewissen Grad mag dies sogar gelingen, aber einem solchen Vorhaben sind natürlich Grenzen gesetzt, welche die Politiker scheinbar gezielt ignorieren. Schon der Volksmund weiß: Von nichts kommt nichts! Längerfristig geht Wachstum letztendlich mit einem erhöhten Ressourcenverbrauch einher.
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    Höherer CO2-Preis und Klimakabinett gefordert

    Leopoldina-Präsident und Klimaforscher Gerald Haug vermisst bei den Verhandlern einer Ampel-Koalition ein klares Bekenntnis zu hohen CO2-Preisen. Außerdem plädiert er für ein Klimakabinett.

    Quelle: Welt: Leopoldina-Präsident fordert höheren CO2-Preis und Klimakabinett

    Diese ganzen “Experten” fordern ständig nur höhere Preise und kompliziertere Gesetze. Dass es auch Menschen gibt, dich sich trotz geringem Einkommen noch den Weg zur Arbeit leisten können müssen, scheint für sie keine Rolle zu spielen. Der öffentliche Nahverkehr wird auch immer teurer und ist häufig keine sinnvolle Alternative zum Individualverkehr. Das zusätzliche Geld kann zu großen Teilen nicht in den Ausbau investiert werden, sondern dient zur Deckung der ständig wachsenden Kosten für Energie und Fahrzeuge. In vielen Regionen ist der öffentliche Nahverkehr so unzureichend, das er nicht mal tagsüber zur Fahrt zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen genutzt werden kann. Wer zur Nachtschicht oder einem Notdienst am Wochenende ins Krankenhaus fahren muss, wird ohne ein eigenes Fahrzeug nicht weit kommen.
    Wer in der Stadt lebt, kann derzeit gut ohne eigenes Fahrzeug auskommen, ist aber dennoch auf eine Verkehrsinfrastruktur für die Versorgung mit Lebensmitteln vom Land angewiesen. Wer auf dem Land lebt, könnte zwar das Essen in der Umgebung anbauen, ist aber auf Straßen angewiesen, um zu größeren zentralen Orten für die Versorgung mit anderen Gütern zu gelangen.
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    Die Welt ist nicht genug!

    In meinen Beiträgen über das zinsbasierte Finanzsystem habe ich immer wieder betont, dass dieses System in seiner Konsequenz dazu führen muss, dass irgendwann ganz wenige Menschen die gesamte Welt besitzen und demnach der Rest der Menschheit besitzlos sein muss. Passend dazu wurde vom World Economic Forum (WEF) vor einigen Jahren ein Video mit dem Titel “8 predictions for the world in 2030” (“8 Vorhersagen für die Welt im Jahr 2030”) veröffentlicht, in denen Punkt 1 lautet: “You’ll own nothing. And you’ll be happy” (“Du wirst nichts besitzen. Und du wirst glücklich sein”). Bei dieser Aussage handelt es sich offiziell um eine Vorhersage und nicht, wie mitunter fälschlich zu lesen, um ein erklärtes Ziel des WEF oder gar von Klaus Schwab, dem Gründer des WEF. Wenn man aber sieht, dass der Umverteilungsmeachnismus automatisch dazu führt, dass das Vermögen zu den ohnehin schon ultrareichen Menschen fließt, dann wird klar, dass das es keine Rolle spielt, ob seitens der Mitglieder des World Economic Forums der Wunsch dazu besteht, dass die Menschen jeden Besitz verlieren und es muss auch nicht gezielt darauf hingearbeitet werden. Es ist einfach eine logische Konsequenz des Geldsystems. Anschaulich erklärt werden die Zusammenhänge auch in einem Video mit dem Titel “Goldschmied Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent“.
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    Das von Gott auserwählte Volk?

    In einer meiner Unterhaltungen vor einiger Zeit ging es auch darum, das Menschen jüdischen Glaubens augenscheinlich besonders durch Bankgeschäfte zu Reichtum kommen und auch im US-Filmgeschäft sehr präsent sind. Auf die Frage, ob ich mir dies erklären könne antwortete ich, dass hier möglicherweise die Berufsverboten des nationalsozialistischen Antisemitismus eine Rolle spielen könnten. Den jüdischen Mitmenschen blieben aufgrund der menschenverachtenden Berufsverbote nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu erarbeiten, wie etwa in der Finanzbranche.
    Über die Jahrunderte bereits lange vor dem Nationalsozialismus wanderten viele Juden von Europa in die USA aus, wo einige im Filmgeschäft tätig wurden. Carl Laemmle, geboren im oberschwäbischen Laupheim als Sohn eines jüdischen Viehhändlers, wanderte 1884 in die USA aus und legte dort sogar (bildlich gesprochen) 1915 den Grundstein der Filmfabrik Hollywood. Dadurch dürfte er den Einstig vieler jüdischer Mitmenschen ins globale Filmgeschäft begründet haben.
    Ergänzend hierzu ist noch anzumerken, dass Juden bis ins 13. Jahrhundert hinein entgegen vieler Vorurteile so gut wie nie Finanzgeschäfte betrieben, da Verbote in der Bibel und dem Talmud sie daran hinderten. Doch dann nahm die Bedeutung der Geldwirtschaft gegenüber der Naturalwirtschaft massiv zu. Da die Juden keinen Zugang zu den christlich geprägten Handwerkszünften und Kaufmannsgilden hatten, verlegten sie sich zunehmend auf den Geldverleih, wie der Bayerische Rundfunk in einem Beitrag berichtet. Die Weichen wurde also schon vor sehr langer Zeit gestellt.
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    Auch während der Corona-Pandemie werden die Vermögenden noch reicher

    Der normale Trend setzt sich auch in Corona-Zeiten fort. Während viele Kleinunternehmer und Angestellte nicht mehr wissen, wie sie noch über die Runden kommen sollen, wachsen die Vermögen der Reichen nicht nur unbeirrt weiter, sondern auch noch schneller als jemals zuvor. Die einen werden trotz Corona reicher, die anderen wegen Corona … und die übrigen Menschen werden dementsprechend ärmer. Es gleicht sich letzten Endes alles aus.

    Dem Magazin [manager magazin] zufolge sind die Großvermögen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten trotz der Coronakrise so stark gestiegen wie noch nie seit 2001, als die Rangliste erstmals erstellt worden war. Seit 2020 legten die Buchvermögen der Top 100 insgesamt um 116 Milliarden Euro auf 722 Milliarden Euro zu – in absoluten Zahlen ist das ein neuer Rekord.

    Quelle: Spiegel: Die Vermögen der reichsten Deutschen wachsen trotz Corona
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    LKW-Fahrer – Lastenesel, Sündenböcke und Hornochsen?

    Lagerhaltung kostet Geld und an Geld mangelt es immer. Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der behauptet, zu viel Geld zu haben. Selbst die Ultrareichen haben permanent zu wenig Geld und genießen die Rendite, die sie aus Investition und Anlage ihres bisherigen Vermögens beziehen.
    Da ist es naheliegend, dass jeder versucht, seine Kosten gering zu halten und die Gewinne so zu maximieren. Geld kann man sparen, indem man die Lagerhaltung auf die Straße verlagert und sich die benötigten Rohstoffe und Waren exakt dann liefern lässt, wenn man sie benötigt. Die Verantwortung, dass die Waren pünktlich an der Laderampe abgeliefert werden, wird letztendlich den LKW-Fahrern aufbürdet. Die LKW-Fahrer müssen nicht nur tonnenweise nicht reparierbare Wegwerfprodukte transportieren, die schnell kaputt gehen, damit gleich wieder neue Produkte gekauft werden, sie müssen dabei auch noch extrem pünktlich sein. Puffer in Form von Lagerhallen, die Verspätungen abfangen, werden häufig durch entfernte Zentrallager ersetzt oder ganz eingespart.
    Dieses aberwitzige Wirtschaftssystem, führt also durch die geplante Obsoleszenz in gewisser Weise zu einem besonders hohen Transportaufkommen, denn je mehr vorzeitig weggeworfene Waren weggeworfen wird, um so mehr Nachschub muss geliefert werden. Dadurch bilden sich Staus auf den dafür nicht ausgelegten Straßen. Die Zeitverluste durch die Staus müssen die LKW-Fahrer durch einen schier unvorstellbaren körperlichen Einsatz ausgleichen. Für Pausen ist wenig Zeit, wenn dann die Gefahr besteht, dass vorgegebenen Zeitfenster nicht eingehalten werden.
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    Lithium-Abbau in Deutschland für Batterien

    Der Bedarf an Lithium für die Herstellung von Batterien für Elektroautos wird immens steigen. Die Batterieherstellung ist jedoch grundsätzlich ein heikles Thema wie BW24 berichtete. BW24 schreibt, dass der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) eine Studie veröffentlicht hat, die die schlechte CO2-Bilanz von Batterien entlarvt. Grund dafür sei unter anderem, dass viele Fahrzeughersteller die Batterien in China produzieren. Dies hat viele Nachteile und ist mit Risiken behaftet. Der VDI-Präsident sieht deshalb die Politik in der Verantwortung, die Herstellung von Batterien in Deutschland attraktiver zu machen, wie BW24 weiter berichtete.

    In Deutschland gibt es übrigens auch Vorkommen an Lithium, einem wichtigen Rohstoff für Batterien. Diese Vorkommen sollen erschlossen und der wertvolle Rohstoff dann abgebaut werden.

    Unter dem Rhein liegt Europas größtes Lithium-Vorkommen

    Erkundung erfolgreich: Lithium-Abbau im Erzgebirge kommt
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    Stromabschaltungen in China führen zu Produktionsausfällen

    In China kommt es derzeit immer wieder zu “Stromausfällen”, welche sowohl die Bürger als auch die dortigen Industriebetriebe mitunter völlig unvermittelt überraschen. Der Strom wird dabei gezielt abgeschaltet. Als Begründung werden beispielsweise hohe Preise des Stroms oder Umweltschutzauflagen genannt. Die Gründe wirken nicht unbedingt glaubwürdig, zumal den Unternehmen ja ein beachtlicher Schaden entsteht. Die Produkte, die nicht mehr hergestellt werden können, hätten gewiss einen größeren Gewinn auf den (internationalen) Märkten erzielen können, als die Stromkosten betragen würden.
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    Umweltschutz? Ja, aber möglichst teuer und kompliziert!

    Umweltschutz ist zweifelsohne sehr wichtig. Wir sollten und müssen letztendlich unser gesamtes Wirtschaftssystem auf den Schutz der Welt um uns herum ausrichten. Ein Wirtschaftssystem , das auf nicht-reparierbaren Wegwerf-Produkten basiert ist gewiss nicht zukunftsweisend. Allerdings stellt eine Ökonomie der Verschwendung derzeit leider die notwendige Basis für ein Geldsystem dar, das durch Zins und Zinseszins und die damit einhergehende Umverteilung der Vermögen von den Fleißigen zu den Reichen ein grenzenloses exponentielles Wirtschaftswachstum zwingend benötigt. Diese grundlegenden Zusammenhänge werden von den Politikern jedoch nicht angesprochen und diskutiert. Stattdessen werden Maßnahmen beschlossen, deren Beitrag zum Umweltschutz zumindest fragwürdig sind, die aber auffällig teuer sind und so letzten Endes wieder dem heiligen Wirtschaftswachtum dienen. Und während die Bürger und Steuerzahler im Namen des Umweltschutzes immer stärker zur Kasse gebeten werden, auch dann nicht im Gegenzug auf Steuereinnahmen, wenn es der Einsparung von Ressourcen dienen würde. Anstatt die Hürden für Solaranlagen auf den Hausdächern so gering wie möglich zu halten, werden Solardachbesitzer mit Regeln, Vorschriften, Bürokratie und aberwitzigen Steuern geradezu überschüttet. Das kann so weit gehen, dass man für den selbst verbrauchten Solarstom vom eigenen Hausdach Steuern bezahlen muss.
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    Hungerstreik zur Rettung des Klimas

    In Berlin versuchen junge Menschen die derzeitigen Kanzlerkandidaten dazu zu bringen, mit ihnen über den Schutz der Umwelt zu reden.Um ihr Ziel zu erreichen, wollen sie nichts mehr essen, bis Laschet, Scholz und Baerbock sich zu einem Gespräch mit ihnen treffen.

    »Wir benutzen ein letztes Mittel, das bisher, in der gesamten Geschichte, nur Menschen benutzt haben, die kurz vorm Sterben waren oder wirklich nicht mehr wussten, was sie machen sollten. Die so verzweifelt waren, dass sie zum Krassesten greifen mussten. Wir befinden uns in einem unbefristeten Hungerstreik, den wir nur beenden, wenn die da«, sie zeigt in Richtung Bundestag, »ein ehrliches Gespräch mit uns führen.«

    Quele: Spiegel: Sie wollen nichts mehr essen. Bis Laschet, Scholz und Baerbock mit ihnen reden

    Zunächst stellt sich die Frage, ob ein Erpressungsversuch das Mittel der Wahl sein sollte. Wenn ein Politiker hier nachgibt und sich auf ein Gespräch einlässt, macht er damit deutlich, dass es ein Kinderspiel ist, ihn zu erpressen und zu Verhandlungen zu zwingen.
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    Luxushotels und Klimakatastrophe

    Ein Leben in Luxus ist gewiss für viele Menschen verlockend. Einfach in ein Urlaubsdomizil fliegen und ein paar Tage in einem klimatisierten Luxushotel entspannen ohne dabei aufs Geld zuschauen. Auf die Umweltbilanz sollte man dabei natürlich erst recht nicht so genau schauen. Dem Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates dürfte ein solch ausschweifendes Leben ohnehin missfallen, schließlich veröffentlichte er gerade ein Buch mit dem Titel „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“. Der CO2-Ausstoß muss auf null gebracht werden, fordert Gates, wie das Handelsblatt berichtete. „Selbst wenn wir den Wasserhahn bis auf ein Tröpfchen zudrehen, wird die Badewanne doch irgendwann voll sein und überlaufen.“.

    In Anbetracht dieser Tatsachen erscheint es dann aber etwas paradox, dass Bill Gates auch gerade mit seiner Investment-Firma Cascade Investment die Mehrheit an der Luxus-Hotelkette Four Seasons übernommen hat. Während er den Menschen vom Umweltschutz predigt, möchte er vom ressourcenintensiven Bedürfnis nach ausschweifenden Luxus profitieren. Wie passt das zusammen? Nun, weniger Konsum ist für den Milliardär kein Ausweg, wie das Handelsblatt weiter berichtete. „Zwar sollten Großemittenten wie ich weniger Energie verbrauchen, doch die Welt insgesamt sollte mehr von den Gütern und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.“. Herr Gates hat also schon einmal erkannt, dass er mit seinem Lebensstil durchaus ein Großemittent ist, also einen vergleichsweise großen negativen Einfluss auf die Umwelt hat. Einschränkungen im Lebensstil sind für ihn jedoch keine Option. Seine Lösung ist es stattdessen, alles auf “grüne Energie” umzustellen.
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    Ein Verhältnis wie 30 Stunden zu 6.000 Jahren

    Dass die Vermögen sehr ungleichmäßig verteilt sind, ist kein Geheimnis. Ebenso ist es für viele nicht überraschend, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht. Die wenigsten können sich jedoch die Beträge vorstellen, um die es mittlerweile geht. Deshalb möchte ich die Relationen nachfolgend an einem Beispiel verdeutlichen, das hilft, die Größenordnungen gedanklich einzuordnen.

    Wenn jemand 60 Euro im Geldbeutel hat und jede Sekunde einen Euro ausgibt, dann ist sein Geld nach einer Minute aufgebraucht. Auf diese Weise wird der Tageslohn vieler Menschen aus Europa in zwei oder drei Minuten weg sein. 1.000 Euro sind in einer viertel Stunde ausgegeben und ein Jahresgehalt von 50.000 Euro in knapp 15 Stunden. Ein Millionär bräuchte etwas über 11 Tage, um 1.000.000 Euro auszugeben, wenn er rund um die Uhr einen Euro pro Sekunde in einen Wunschbrunnen wirft. Um eine Milliarde Euro, also 1.000.000.000 Euro, auf diese Art auszugeben, müsste man fast 32 Jahre jede Sekunde einen Euro ausgeben. Der Amazon-Gründer wäre fast 6.000 Jahre beschäftigt, wenn er in dieser Geschwindigkeit sein Vermögen von umgerechnet knapp 180.000.000.000 Euro ausgeben wollte.

    Wenn ein Normalverdiener am Ende seines Berufslebens 100.000 Euro angespart hat, dann verhält sich sein Gespartes zum Vermögen eines Ultrareichen, wie sich 30 Stunden zu 6.000 Jahren verhalten. Nun sollten die Relationen deutlich werden. Funfact am Rande: Würde Jeff Bezos sein Geld in Form von übereinander gestapelten 500-Euro-Geldscheinen lagern, wäre der Stapel etwa 40 Kilometer hoch und würde fast 400 Tonnen wiegen.
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    Wer bestimmt, wofür man sein Geld ausgeben darf?

    Obwohl der Staat jedes fabrikneue Elektroauto mit bis zu 6000 Euro subventioniert und für den Käufer de Facto keine Kfz-Steuer fällig wird, erreichen die Batterieautos nur einen Marktanteil von unter 15 Prozent bei den Neuzulassungen. Die größte Zahl der Neuwagenkäufer entscheiden sich trotz des staatlichen Füllhorns noch gegen ein Elektroauto. Um das zu ändern, soll nun offenbar die Benzinpreis-Peitsche her.

    Quelle: Focus: Förder-Schlupfloch beim E-Auto: Steuerzahlerbund fordert Stopp der Kaufprämien

    Die Infrastruktur ist in Deutschland nicht dafür ausgelegt, den Individualverkehr auf Elektroantriebe umzustellen und zumindest in Berlin wird deutlich, dass eine umfassende Umstellung auch nicht geplant ist. Es ist davon auszugehen, dass der Individualverkehr zukünftig eher massiv reduziert werden soll, so dass nun noch wenige Menschen mit einem eigenen Auto fahren werden. Der Großteil der Menschen wird dann nur noch mit Sharing-Angeboten reisen können oder ein Ziel erreichen, wenn ein öffentliches Verkehrsmittel fährt. Darauf wird aber kein Verlass sein. Gerade bei erhöhter Nachfrage werden Sharing-Fahrzeuge ausgebucht sein und Bahnen und Busse fahren weder zu allen Zeiten noch an alle Orte. Im Falle von Streiks, wird kaum dann noch jemand zur Arbeit oder an ein anderes Ziel kommen. Dann wird man auch nicht mehr mit seinem geliebten verletzten Haustier um drei Uhr Morgens zum Notdienst in eine Tierklinik fahren können. Die Menschen werden fast vollständig abhängig von den Dienstleistungen weniger Unternehmen sein und folglich auch jeden Preis bezahlen müssen, der gefordert wird. Auf der einen Seite werden die meisten Menschen dann kaum noch Freiheiten haben, müssen die für wenige Menschen notwendige Infrastruktur aber dennoch mitfinanzieren.
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