• Literaturempfehlungen

    Die vierte Gewalt

    Die vierte Gewalt – Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist
    Die Berichterstattung in den etablierten Medien weicht häufig vom Eindruck ab, den viele Menschen von der jeweiligen Situation haben. Zudem sind die Berichte häufig erstaunlich einheitlich. Gegenteilige oder kritische Meinungen sucht man häufig vergebens. Auch wenn die Massenmedien nicht vom Staat gelenkt werden, so führen doch spezielle Mechanismen dazu, dass nur bestimmte Meinungen publiziert werden, während andere Meinungen keinen Platz in der Presse finden werden. Dies stellt eine Gefahr für die Demokratie dar und das verlorene Vertrauen in die Leitmedien geht verloren.

    Die Autoren Precht und Welzer beleuchten die Entwicklung der herkömmlichen Leitmedien auch in Hinblick auf die Konkurrenz durch die neuen Direktmedien, wie etwa Twitter umfassend. Darüber hinaus stellen sie Überlegungen an, wie das Vertrauen in die Medien wieder hergestellt werden könnte.
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    Der Krieg der Grünen gegen die Bauern

    An dieser Stelle möchte ich auf ein Interview von Boris Reitschuster mit Anthony-Robert Lee, Landwirt und Sprecher von LSV („Landwirtschaft verbindet Deutschland e.V.”) verweisen. Die Ansichten von Herrn Lee, der Landwirt und Jäger ist, zur Tierhaltung in der Landwirtschaft und zur Jagd, Teile ich überhaupt nicht. Wenn es irgendwie möglich ist, sollten wir darauf verzichten, Tiere für unsere Gelüste zu missbrauchen, um es etwas drastisch auszudrücken. Anthony-Robert Lee macht aber hervorragen auf die absurde Situation aufmerksam, in welche die Politiker unsere Landwirte bringen, welche die Menschen Tag für Tag ernähren.

    “Wir sterben wie die Fliegen”: Der Krieg der Grünen gegen die Bauern – und seine dramatischen Folgen
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    German Way of Life: Vom Tellerwäscher zum Bettler

    Sich von ganz unten aus eigener Kraft hocharbeiten, dürfte der Traum vieler Menschen sein. Der klassische amerikanische Traum: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Zumindest in Deutschland wird dies für nahezu alle Menschen aber nur ein Traum bleiben. Klein in ein Geschäft einzusteigen und dann allmählich zu wachsen, ist kaum möglich. In Deutschland muss man vom ersten Tag an das ganz große Rad drehen … oder man lässt es besser gleich bleiben.

    Es geht gleich mit ordentlich viel Papierkram los. Wer Geld auf ehrliche Art und Weise verdienen will, der muss ersteinmal das Gewerbeamt kontaktieren und die Tätigkeit anzeigen. Dort wird dann entschieden, ob es sich aus gewerberechtlicher Sicht um ein Gewerbe oder um eine sogenannten freien Beruf handelt. Das Gewerbeamt teilt dies dann dem Finanzamt mit. Dort wird dann eine Einordnung aus steuerrechtlicher Sicht getroffen. Dabei kann das Finanzamt die Tätigkeit als gewerblich oder freiberuflich / selbstständig einordnen. Die entsprechenden Begriffe sind sehr ähnlich und doch handelt es sich um völlig unterschiedliche Einstufungen. Auch wenn das Finanzamt sich an der Einordnung des Gewerbeamtes orientieren dürfte, so kann es dennoch eine gänzlich andere Einordnung festlegen. So kann jemand, der aus Sicht des Finanzamtes ein Freiberufler ist, für das Gewerbeamt ein Gewerbe führen und umgekehrt.
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    Überlegungen zur geplante Verschärfung des Waffengesetzes

    In diesem Beitrag reiche ich Ergänzungen zum Beitrag Geplante Verschärfung des Waffengesetzes nach.

    Grundsätzlich verachte ich jegliche Gewalt gegen Lebewesen. Selbst das Böllern an Silvester kann ich nicht befürworten, weil ich gesehen habe, wie wehrlose Tiere unter dem Krach schrecklich leiden!

    Leider sind Waffen häufig dazu da, andere Menschen oder Tiere zu töten. Insbesondere wenn Politiker Menschen mit Waffen ausstatten, dann dienen die Waffen letztendlich dem Töten. Ein Soldat trägt die Waffe nicht spazieren, um damit auf Zielscheiben zu schießen. Auch Polizisten müssen ihre Waffen im Ernstfall gegen Menschen einsetzen. Und bei Jägern ertappe ich mich immer wieder bei dem Gedanken, dass sie manchmal sogar Freude daran haben, auf Lebewesen zu schießen. Zumindest im Polizeibereich dienen Waffen nur der Selbstverteidigung oder der Verteidigung Dritter und werden zumindest in Deutschland und vielen anderen Ländern üblicherweise nur im äußersten Notfall eingesetzt. Einen solchen Einsatz kann ich grundsätzlich befürworten, wobei die Ausbildung der Polizei an der Waffe (abgesehen von Spezialkräften), vielleicht noch ausbaufähig ist.

    Es gibt aber auch viele Menschen, die den Umgang mit der Waffe als Sport sehen und die Waffe nicht dazu dient, anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Der Reiz des Gefährlichen mag eine Rolle spielen. Aber auch die Herausforderung, sich Wissen und Fähigkeiten auf einem Gebiet anzueignen, das nicht jedem zugänglich ist und eine enorme Disziplin und ein großes Verantwortungsbewusstsein erfordert. Der Urlauber, der in seiner Hotelanlage an einem angebotenen Bogenschießen auf einem Schießplatz teilnimmt, wird dabei ja nicht auf den Gedanken kommen, nach dem Urlaub selbst einen Bogen zu kaufen, und damit dann auf Menschen in der Fußgängerzone zu schießen (wobei Bögen derzeit noch nicht als Waffe eingeordnet sind).
    Politiker, die aus ihrer persönlichen Perspektive Waffen als Kriegsgerät zum Töten von Menschen sehen, werden für diesen durchaus berechtigten Aspekt, also der Waffe als Sportgerät, völlig blind sein und versuchen, jeglichen Waffenbesitz in der Zivilbevölkerung zu unterbinden. Wer sich nicht vorstellen kann, dass eine Waffe auch friedlich eingesetzt werden kann, der wird eine Pistole oder ein Gewehr automatisch als Mordwerkzeug sehen und toleriert Waffen nur, wenn sie in seinem Interesse eingesetzt werden.
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    Geplante Verschärfung des Waffengesetzes

    Reichsbürger-Putsch gegen die Demokratie: Die Razzia gegen Prinz Reuß und sein Reichsbürger-Netzwerk titelte das ZDF und schrieb weiter, dass am 7. Dezember 2022 ie größte Anti-Terror-Razzia der Bundesrepublik Deutschland stattfand. Kopf der terroristischen Vereinigung soll Heinrich der 13. Prinz Reuß sein, der gleichzeitig mit weiteren 24 Verdächtigen festgenommen wurde.

    Razzia gegen Reichsbürger


    Nicht nur, dass die Medien von der eigentlich geheimen Operation schon lange im Voraus in Kenntnis gesetzt wurden, so hat man auch gleich ohne Achtung persönlicher Rechte oder des Datenschutzes Fotos der festgenommenen Personen veröffentlicht. Selbst verurteilte Schwerverbrecher werden besser geschützt, als es hier Menschen wurden, die lediglich verdächtigt sind.
    Abgesehen davon ist ein Putsch oder Staatsstreich eine meist gewaltsame und überraschende Aktion von Angehörigen des Militärs oder paramilitärischer Organisationen und/oder einer Gruppe von Politikern mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen und die Macht im Staat zu übernehmen. Gemäß dieser Definition kann es sich zumindest nicht um einen Putsch gehandelt haben, die Überschriften in den Medien sind demnach zumindest irreführend.
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    Arduino Trimmrad 2 zur Einstellung der Flugzeug-Trimmung

    Erste Umsetzung


    In der Reihe Arduino Trimmrad zur Einstellung der Flugzeug-Trimmung (Teil 1 bis 5) habe ich mittels eines Arduino-Boards ein Eingabegerät für Flugsimulatoren gebaut und programmiert. Ursprünglich war nur ein einfaches Trimmrad geplant. Daraus wurde dann ein umfangreicheres Projekt, in welchem ein Controller mit vielen frei belegbaren Knöpfen, Schaltern und Rotary Encoder.

    Ein massiver “Overkill” für ein einfaches Trimmrad zur Steuerung eines (Höhen-)Trimmruders. Leider gibt es aber auch weiterhin kaum Trimmräder zu kaufen, zumindest nicht zu vernünftigen Preisen. Der Markt ist wie leergefegt. Aus diesem Grund habe ich nun eine stark vereinfachte Version eines Trimm-Controllers auf Basis eines Arduio-Borads gebaut. Dieses Gerät beschränkt sich auf die zentrale Funktion, ist daher kompakter und der Quelltext ist einfacher. Zudem wird eine eine externe Bibliothek weiger benötigt.

    Zweite Umsetzung


    Arduino Mikrocontroller mit Ein- und Ausgabekomponenten

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    Elon Musk – Philanthrop oder Ausbeuter?

    Elon Musk hat es, gemessen an seinem Reichtum, zweifellos zu etwas gebracht. Schließlich gehört er zu den vermögendsten Menschen der Welt. Allerdings kann ich die Begeisterung für ihn nur schwer nachvollziehen. Elon Musk hat die vielen Milliarden Dollar nicht aus eigener Kraft erarbeitet, sondern von tausenden Menschen erarbeiten lassen. Musk verdient erhält schätzungsweise 15 Millionen Euro pro Stunde, das sind 4.166,67 Euro pro Sekunde, wie GRÜNDER.DE schreibt. Es ist kaum vorstellbar, dass ein einziger Mensch so viel aus eigener Kraft leisten kann, um damit eine Arbeit mit einem Gegenwert von über 4000 Euro pro Sekunde zu generieren. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.
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  • Problemlösungen

    Avioniksystem G1000 schaltet sich nach wenigen Minuten bei angeschlossenem TCA Throttle Quadrant im Microsoft FlightSimulator aus

    In der Reihe Arduino Trimmrad zur Einstellung der Flugzeug-Trimmung (Teil 1 bis 5) habe ich mittels eines Arduino-Boards ein Eingabegerät für Flugsimulatoren gebaut und programmiert. Ursprünglich war nur ein einfaches Trimmrad geplant. Daraus wurde dann in einem umfangreicheren Projekt ein Controller mit vielen frei belegbaren Knöpfen, Schaltern und Rotary Encoder.

    Ein massiver “Overkill” für ein einfaches Trimmrad zur Steuerung eines (Höhen-)Trimmruders. Leider gibt es aber auch weiterhin kaum Trimmräder zu kaufen, zumindest nicht zu vernünftigen Preisen. Der Markt ist wie leergefegt. Aus diesem Grund baue ich nun eine vereinfachte Version eines Trimm-Controllers. Dieses Gerät wird sich auf die zentrale Funktion beschränken, ist daher kompakter und der Quelltext ist einfacher. Zudem wird eine eine externe Bibliothek weiger benötigt. Hierzu werde ich voraussichtlich auch wieder eine Bauanleitung und den (überarbeiteten) Quelltext veröffentlichen.

    Zwischenzeitlich bin ich jedoch beim Microsoft FlightSimulator 2020 auf einen unangenehmen Bug gestoßen. Kleie Flugzeugen haben häufig das integriertes Avioniksystem („Glascockpit“) G1000 der Firma Garmin eingebaut. Dieses gibt es auch im Flugsimulator.

    Bei den Flügen schaltet sich dieses System nun jedoch plötzlich nach wenigen Minuten ab und ist nicht mehr nutzbar. Das hat den Vorteil, dass man gleich lernt, auf die herkömmlichen Anzeigen zurückzugreifen, so wie man es auch bei einem echten Ausfall des Systems im richtigen Flugzeug tun müsste. Auf Dauer ist der Bug aber natürlich sehr unschön.
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    Pressekonferenz der AfD zu möglichen Impffolgen

    Die AfD hat sich mit der Veränderung von Krankheiten und Todesursachen im zeitlichen Zusammenhang mit Corona und der Impfung gegen Corona beschäftigt. Dabei hat sich gezeigt, dass es einige Auffälligkeiten gibt, welche die AfD in einer Pressekonferenz vorgestellt hat.

    Pressekonferenz zu Impffolgen! – Martin Sichert – AfD-Fraktion im Bundestag!

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) halten sich bislang erstaunlich bedeckt und scheinen kein großes Interesse an der Analyse möglicher Impffolgen zu haben. Ebenso wurde wenig unternommen, von vorne herein eine gute wissenschaftliche Grundlage für eine spätere Auswertung zu schaffen. Eine umfassende statistische Erfassung wichtiger Informationen wurde im Rahmen der Impfkampagne offensichtlich nicht eingeplant oder gar umgesetzt. Demnach ist es schwierig, sachliche Informationen zu erhalten. Allerdings haben Ärzte und Pharmaindustrie eine gemeinsame Vorliebe für Geld, um es etwas überspitzt zu formulieren. Ärzte arbeiten nicht gerne unentgeltlich. Das ist naheliegend. Um aber ihre Behandlungen abrechnen zu können, müssen Ärzte diese Behandlungen den Krankenkassen melden. Das hat zu Folge, dass es glücklicherweise doch einige Daten gibt, die ausgewertet werden können und so möglicherweise erste Erkenntnisse liefern: die Diagnosecodes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

    Die AfD hatte diese Diagnosecodes angefordert und ihrerseits in Zusammenarbeit mit dem Datenexperten Tom Lausen ausgewertet. Die Ergebnisse wurden dann in der Pressekonferenz vorgestellt und ausführlich erläutert.
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    Bargeldabschaffung? Wer nichts tut, macht mit!

    Die Schäden, die die Sprengung eines Geldautomaten in Berlin am 19. September in der Postbankfiliale an der Prenzlauer Allee verursacht hat, seien derart schwer, dass ein Wiederaufbau der Filiale wirtschaftlich nicht sinnvoll sei, so dass die Filiale dauerhaft geschlossen bleibt. Dies schreibt die Berliner Woche.
    Geldautomatensprengungen sind in Deutschland mittlerweile alltäglich, beziehungsweise allnächtlich. Fast jede Nacht knallt es: Geldautomaten-Sprengungen steuern auf neuen Höchststand zu, titelt beispielsweise das Handelsblatt.
    Wenn aufgrund solcher Anschläge immer mehr Geldautomaten abgebaut und Bankfilialen geschlossen werden, hat dies natürlich auch massive Folgen auf die Bargeldversorgung der Bevölkerung. Der Umgang mit Bargeld wird komplizierter und so wird wahrscheinlich immer häufiger zur Bankkarte oder zur Kreditkarte gegriffen.
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    Kann die Polizei die öffentliche Ordnung bei einem Blackout aufrecht erhalten?

    “Da können wir nichts machen”, “dafür sind wir nicht zuständig” und “wir kommen wieder, wenn tatsächlich etwas passiert ist”, sind Sätze, die bei der Polizei wohl … nunja … nicht unüblich sind. Mit schwerkriminellen Banden, die beispielsweise Geldautomaten sprengen, scheint die Polizei erst recht überfordert zu sein. Die Polizei hat kaum eine Chance die Täter zu fassen, die mit ihren schnellen Fahrzeugen selbst einen Polizeihubschrauber abhängen. Die “Lösung” des Problems besteht für die Banken schließlich darin, die Automaten einfach abzubauen. Dies kommt den Interessen der Banken hinsichtlich lukrativer Einsparungen natürlich entgegen, führt aber zu einer schlechteren Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld.
    Respekt vor der Polizei scheint in manchen Kreisen kaum noch zu existieren. In Berlin rotteten sich kürzlich 15 Personen zusammen und beschimpften sogar Beamte des SEK.
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    Wärmeinseln sind kein Urlaubsziel in der Südsee

    Gesprengte Pipelines in der Nordsee, der brutale Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und eine fragwürdige Energiepolitik seit vielen Jahren in Deutschland haben nun dazu geführt, dass es um die Sicherheit der Energieversorgung weit schlechter bestellt ist, als es oberflächlich erscheint. Viele Menschen reden sich noch Mut zu und spekulieren, dass die Wahrscheinlichkeit für großflächige Stromausfälle oder gar einen verehrenden europaweiten Blackout ja total klein ist. Mittlerweile haben aber auch die Behörden den Ernst der Lage erkannt, denn wenn ein “total unwahrscheinlicher” Blackout entgegen der Erwartung doch eintritt, dann werden die Folgen brutal sein. Aus diesem Grund werden nun Konzepte für sogenannte “Wärmeinseln” erstellt. Beispielsweise in Ludwigshafen und auch die Stadt Halle wappnet sich für den Gasausfall mit Wärmestuben für 17.500 Bürger.
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    Zweckentfremdung von Transportschiffen als Speicher

    Es wirkt erst einmal absurd: Europa befindet sich in einer Energiekrise und auf der Nordsee fahren Tanker im Kreis, voll bis obenhin mit Flüssiggas. Die Reeder warten auf einen besseren Preis für ihr Gas.

    Verdienen da Spekulanten an der Not der Europäer? Muss man das verbieten? Das Gegenteil ist richtig. Die wartenden Schiffe zeigen, dass der Markt funktioniert. Das kommt den europäischen Verbraucher zugute.

    Denn was den Preis derzeit so stark drückt, sind die vollen Speicher. Diese haben schon so viel Gas aufgenommen, dass es immer schwieriger wird, noch mehr Gas hineinzupressen. Solange die Temperaturen in Europa mild sind, wird das auch so bleiben. Die wartenden LNG-Schiffe fungieren in dieser Zeit als eine Speichererweiterung – sie vergrößern die in der EU verfügbare Menge an Gas.

    Quelle: Handelsblatt: Gaspreis: Der Markt funktioniert besser als jeder Deckel

    Die Ansicht des Autors beim Handelsblatt wirkt doch etwas fragwürdig. Die Schiffe könnten das Gas jetzt auch einigermaßen günstig abgeben und damit könnte das einst teuer bezahlte Gas in den Speichern geschont werden und ganz regulär als Puffer für den Fall dienen, dass zukünftige Schiffsladungen sich verspäten oder ganz ausbleiben. Wenn die Schiffe dann zügig entladen sind, könnten sie wieder das tun, wozu sie gebaut wurden: neues Gas transportieren. Wenn die Schiffe aber, wie es der Autor lobt, als Speicher zweckentfremdet werden, dann führt das dazu, dass Transportkapazitäten verschwendet werden und Verbraucher ohne großen Mehrwert immer die maximalen Gaspreise zahlen müssen. Und wenn das Gas zur Stromproduktion dient, dann führt das zu extrem hohen Strompreisen. Die einheitliche Regelung namens Merit-Order-Prinzip besagt nämlich, dass das teuerste Kraftwerk, das noch benötigt wird, um den Bedarf zu decken, den Strompreis bestimmt.
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    Manche Menschen sind gleicher, wenn es darum geht, ihr Fahrzeug oder Flugzeug zu parken

    Kaum ist die Kanzlermaschine auf dem Hauptstadtflughafen von Peking gelandet, muss der weiße Luftwaffen-Airbus mit den schwarz-rot-goldenen Seitenstreifen auch schon wieder abheben. Der Flug geht für Pilot und Besatzung weiter nach Südkorea. Dort wird die Maschine zwischengeparkt, dort wartet sie auf die Rückreise von Olaf Scholz, der Wirtschaftsdelegation und der Begleitpresse. Dort wird am Abend eine andere Crew zusteigen und den Kanzler wieder in Peking abholen.

    Quelle: Welt: Scholz in China: Staatsbesuch in der Corona-Blase

    Es mutet ohnehin schon fast zynisch an: Um Gespräche über die Klimakrise zu führen, steigen Tausende Menschen in dieser Woche in Privatjets, Regierungsmaschinen und Linienflieger. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) landete für seine Teilnahme am Weltklimagipfel am Montag im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich.
    Doch noch erstaunlicher ist, dass die Flieger nicht vor Ort auf den Rückflug warten, sondern teils Hunderte Kilometer entfernt abgestellt werden. Die Kanzler-Maschine etwa wurde, nachdem Scholz abgesetzt worden war, nach Zypern geschickt.

    Quelle: T-Online: Weltklimakonferenz COP27: Scholz’ Flieger parkt Hunderte Kilometer entfernt – warum?

    Um “das Klima zu retten” werden Autostraßen zu Radwegen umgewandelt und die Parkplätze entfernt. Die Anwohner können ja auf Lastenfahrräder umsteigen und die Handwerker und Lieferanten können ihre Werkzeuge und Waren auch mit dem Schubkarren zu den Kunden bringen.
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    Ein Blackout ist ein Stromausfall aber nicht jeder Stromausfall ist ein Blackout

    Die Versorgung mit Gas und Strom ist derzeit nicht mehr so zuverlässig, wie man dies in der Vergangenheit gewohnt war. Politiker und Medien behaupten zwar, dass keine Gefahr für einen umfassenden Blackout besteht, aber ausgeschlossen kann dieses Szenario nicht werden. Leider gibt es keine allgemeingültige Definition, was ein “Blackout” ist. Allerdings kann man zur Abgrenzung eines Blackouts von einem “normalen” Stromausfall sagen, dass man unter einem Blackout einen plötzlichen überregionalen, weite Teile Europas umfassenden und länger andauernden Strom- sowie Infrastruktur- und Versorgungsausfall versteht. Entscheidend ist, dass auch die anderen Infrastrukturen betroffen sind und eine Hilfe von “außen” nicht erwartbar ist. Bei einem Blackout sind die Hoch- und Höchstspannungsnetze auf Kraftwerksebene betroffen und nicht nur regionale Hausanschlüsse.

    Leider wird in den Medien mitunter jeder winzige Stromausfall eines einzelnen Gebäudes als Blackout bezeichnet. Das trägt leider zur Verwirrung bei. So titelte Nordbayern kürzlich: “Blackout in Nürnberger Pflegeheim sorgt für Großeinsatz”. Der Titel wurde mittlerweile immerhin angepasst. Jetzt heißt es passender: “Stromausfall in Nürnberger Pflegeheim sorgt für Großeinsatz“.

    Der Artikel ist aber noch in weiteren Teilen aufschlussreich.
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