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    Bargeldabschaffung? Wer nichts tut, macht mit!

    Die Schäden, die die Sprengung eines Geldautomaten in Berlin am 19. September in der Postbankfiliale an der Prenzlauer Allee verursacht hat, seien derart schwer, dass ein Wiederaufbau der Filiale wirtschaftlich nicht sinnvoll sei, so dass die Filiale dauerhaft geschlossen bleibt. Dies schreibt die Berliner Woche.
    Geldautomatensprengungen sind in Deutschland mittlerweile alltäglich, beziehungsweise allnächtlich. Fast jede Nacht knallt es: Geldautomaten-Sprengungen steuern auf neuen Höchststand zu, titelt beispielsweise das Handelsblatt.
    Wenn aufgrund solcher Anschläge immer mehr Geldautomaten abgebaut und Bankfilialen geschlossen werden, hat dies natürlich auch massive Folgen auf die Bargeldversorgung der Bevölkerung. Der Umgang mit Bargeld wird komplizierter und so wird wahrscheinlich immer häufiger zur Bankkarte oder zur Kreditkarte gegriffen.
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    Kann die Polizei die öffentliche Ordnung bei einem Blackout aufrecht erhalten?

    “Da können wir nichts machen”, “dafür sind wir nicht zuständig” und “wir kommen wieder, wenn tatsächlich etwas passiert ist”, sind Sätze, die bei der Polizei wohl … nunja … nicht unüblich sind. Mit schwerkriminellen Banden, die beispielsweise Geldautomaten sprengen, scheint die Polizei erst recht überfordert zu sein. Die Polizei hat kaum eine Chance die Täter zu fassen, die mit ihren schnellen Fahrzeugen selbst einen Polizeihubschrauber abhängen. Die “Lösung” des Problems besteht für die Banken schließlich darin, die Automaten einfach abzubauen. Dies kommt den Interessen der Banken hinsichtlich lukrativer Einsparungen natürlich entgegen, führt aber zu einer schlechteren Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld.
    Respekt vor der Polizei scheint in manchen Kreisen kaum noch zu existieren. In Berlin rotteten sich kürzlich 15 Personen zusammen und beschimpften sogar Beamte des SEK.
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    Wärmeinseln sind kein Urlaubsziel in der Südsee

    Gesprengte Pipelines in der Nordsee, der brutale Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und eine fragwürdige Energiepolitik seit vielen Jahren in Deutschland haben nun dazu geführt, dass es um die Sicherheit der Energieversorgung weit schlechter bestellt ist, als es oberflächlich erscheint. Viele Menschen reden sich noch Mut zu und spekulieren, dass die Wahrscheinlichkeit für großflächige Stromausfälle oder gar einen verehrenden europaweiten Blackout ja total klein ist. Mittlerweile haben aber auch die Behörden den Ernst der Lage erkannt, denn wenn ein “total unwahrscheinlicher” Blackout entgegen der Erwartung doch eintritt, dann werden die Folgen brutal sein. Aus diesem Grund werden nun Konzepte für sogenannte “Wärmeinseln” erstellt. Beispielsweise in Ludwigshafen und auch die Stadt Halle wappnet sich für den Gasausfall mit Wärmestuben für 17.500 Bürger.
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    Zweckentfremdung von Transportschiffen als Speicher

    Es wirkt erst einmal absurd: Europa befindet sich in einer Energiekrise und auf der Nordsee fahren Tanker im Kreis, voll bis obenhin mit Flüssiggas. Die Reeder warten auf einen besseren Preis für ihr Gas.

    Verdienen da Spekulanten an der Not der Europäer? Muss man das verbieten? Das Gegenteil ist richtig. Die wartenden Schiffe zeigen, dass der Markt funktioniert. Das kommt den europäischen Verbraucher zugute.

    Denn was den Preis derzeit so stark drückt, sind die vollen Speicher. Diese haben schon so viel Gas aufgenommen, dass es immer schwieriger wird, noch mehr Gas hineinzupressen. Solange die Temperaturen in Europa mild sind, wird das auch so bleiben. Die wartenden LNG-Schiffe fungieren in dieser Zeit als eine Speichererweiterung – sie vergrößern die in der EU verfügbare Menge an Gas.

    Quelle: Handelsblatt: Gaspreis: Der Markt funktioniert besser als jeder Deckel

    Die Ansicht des Autors beim Handelsblatt wirkt doch etwas fragwürdig. Die Schiffe könnten das Gas jetzt auch einigermaßen günstig abgeben und damit könnte das einst teuer bezahlte Gas in den Speichern geschont werden und ganz regulär als Puffer für den Fall dienen, dass zukünftige Schiffsladungen sich verspäten oder ganz ausbleiben. Wenn die Schiffe dann zügig entladen sind, könnten sie wieder das tun, wozu sie gebaut wurden: neues Gas transportieren. Wenn die Schiffe aber, wie es der Autor lobt, als Speicher zweckentfremdet werden, dann führt das dazu, dass Transportkapazitäten verschwendet werden und Verbraucher ohne großen Mehrwert immer die maximalen Gaspreise zahlen müssen. Und wenn das Gas zur Stromproduktion dient, dann führt das zu extrem hohen Strompreisen. Die einheitliche Regelung namens Merit-Order-Prinzip besagt nämlich, dass das teuerste Kraftwerk, das noch benötigt wird, um den Bedarf zu decken, den Strompreis bestimmt.
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    Manche Menschen sind gleicher, wenn es darum geht, ihr Fahrzeug oder Flugzeug zu parken

    Kaum ist die Kanzlermaschine auf dem Hauptstadtflughafen von Peking gelandet, muss der weiße Luftwaffen-Airbus mit den schwarz-rot-goldenen Seitenstreifen auch schon wieder abheben. Der Flug geht für Pilot und Besatzung weiter nach Südkorea. Dort wird die Maschine zwischengeparkt, dort wartet sie auf die Rückreise von Olaf Scholz, der Wirtschaftsdelegation und der Begleitpresse. Dort wird am Abend eine andere Crew zusteigen und den Kanzler wieder in Peking abholen.

    Quelle: Welt: Scholz in China: Staatsbesuch in der Corona-Blase

    Es mutet ohnehin schon fast zynisch an: Um Gespräche über die Klimakrise zu führen, steigen Tausende Menschen in dieser Woche in Privatjets, Regierungsmaschinen und Linienflieger. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) landete für seine Teilnahme am Weltklimagipfel am Montag im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich.
    Doch noch erstaunlicher ist, dass die Flieger nicht vor Ort auf den Rückflug warten, sondern teils Hunderte Kilometer entfernt abgestellt werden. Die Kanzler-Maschine etwa wurde, nachdem Scholz abgesetzt worden war, nach Zypern geschickt.

    Quelle: T-Online: Weltklimakonferenz COP27: Scholz’ Flieger parkt Hunderte Kilometer entfernt – warum?

    Um “das Klima zu retten” werden Autostraßen zu Radwegen umgewandelt und die Parkplätze entfernt. Die Anwohner können ja auf Lastenfahrräder umsteigen und die Handwerker und Lieferanten können ihre Werkzeuge und Waren auch mit dem Schubkarren zu den Kunden bringen.
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    Ein Blackout ist ein Stromausfall aber nicht jeder Stromausfall ist ein Blackout

    Die Versorgung mit Gas und Strom ist derzeit nicht mehr so zuverlässig, wie man dies in der Vergangenheit gewohnt war. Politiker und Medien behaupten zwar, dass keine Gefahr für einen umfassenden Blackout besteht, aber ausgeschlossen kann dieses Szenario nicht werden. Leider gibt es keine allgemeingültige Definition, was ein “Blackout” ist. Allerdings kann man zur Abgrenzung eines Blackouts von einem “normalen” Stromausfall sagen, dass man unter einem Blackout einen plötzlichen überregionalen, weite Teile Europas umfassenden und länger andauernden Strom- sowie Infrastruktur- und Versorgungsausfall versteht. Entscheidend ist, dass auch die anderen Infrastrukturen betroffen sind und eine Hilfe von “außen” nicht erwartbar ist. Bei einem Blackout sind die Hoch- und Höchstspannungsnetze auf Kraftwerksebene betroffen und nicht nur regionale Hausanschlüsse.

    Leider wird in den Medien mitunter jeder winzige Stromausfall eines einzelnen Gebäudes als Blackout bezeichnet. Das trägt leider zur Verwirrung bei. So titelte Nordbayern kürzlich: “Blackout in Nürnberger Pflegeheim sorgt für Großeinsatz”. Der Titel wurde mittlerweile immerhin angepasst. Jetzt heißt es passender: “Stromausfall in Nürnberger Pflegeheim sorgt für Großeinsatz“.

    Der Artikel ist aber noch in weiteren Teilen aufschlussreich.
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    Wenn Neandertaler Atomkraftwerke gehabt hätten (Anmerkungen 2)

    Neandertaler vor einem Atomkraftwerk
    Im Beitrag “Wenn Neandertaler Atomkraftwerke gehabt hätten habe ich dargelegt, warum ich die Nutzung von Kernenergie kritisch sehe. Auch wenn zumindest in Deutschland die Atomkraftwerke sehr sicher sein dürften, so dass zumindest keine unmittelbare Gefahr droht, so ist der Atommüll allerdings ein Problem. Wenn die vor 40.000 Jahren ausgestorbenen Neandertaler Strom aus Atomkraftwerken genutzt hätten, dann müssten wir uns heute noch um die sichere Lagerung des Abfalls kümmern.

    Möglicherweise ließe sich die Problematik der Lagerung weiter entschärfen. Auch “abgebrannte” Brennstäbe könnten noch weiter für die Stromproduktion genutzt werden, anstatt sie in einem Endlager zu vergraben. Hierfür sind spezielle Kraftwerke, sogenannte “Schnelle Brüter” notwendig.

    Interessante Gedanken hierzu und weiteren Themen hat auch Robert Jungnischke in seinem Video #Blackoutgefahr #Blackout #Faktencheck Kernenergie, hat Kernenergie bei uns eine Chance? zusammengefasst.
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    Plädoyer gegen Kriege von Martin Wehrle

    Der Krieg in der Ukraine tobt weiter, die Zahl der Toten wächst, und in Deutschland dreht sich die Debatte vor allem um Waffenlieferungen. Putin erhöht den militärischen Druck, der Westen schlägt zurück, und jeder fühlt sich im Recht. Immer größer wird die Chance, dass dieser Krieg sich auf ganz Europa, ja womöglich auf die ganze Welt ausweitet. Ein Weltkrieg kann daraus entstehen. In diesem bewegenden Video sagt Ihnen Martin Wehrle, warum er diesen Krieg für Wahnsinn und die aktuelle Politik für höchst fahrlässig hält. Er sagt Ihnen, was der Ukraine-Krieg mit dem Tod seines Onkels und den beiden Weltkriegen zu tun hat. Und er zitiert ein bewegendes Lied von Reinhard Mey, „Meine Söhne geb ich nicht“, sowie seine Oma Maria. Eine bewegende Familiengeschichte.

    YouTube: Plädoyer gegen Kriege von Martin Wehrle

    Quelle: YouTube: Plädoyer gegen Kriege von Martin Wehrle
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  • StVO

    Alte Autoscheinwerfer polieren?

    Matt gewordene Scheinwerfer eines Fahrzeuges könnte man polieren und damit wieder in einen (auf den ersten Blick) guten Zustand versetzen. Das polieren eines matten Autoscheinwerfers ist in Deutschland jedoch ganz klar gesetzlich verboten. Autoscheinwerfer besitzen eine Bauartgenehmigung und dürfen grundsätzlich nicht verändert werden. In Deutschland wirft man die alten Scheinwerfer weg und kauf sich neue Scheinwerfer. Das ist kein Problem, da es auf diesem Planeten genug Ressourcen gibt. Scheinwerfer können professionell in einer Werkstatt ausgetauscht werden. Neue Scheinwerfer kosten jeweils zwischen 300 und 800 Euro.

    Allerdings hat es durchaus einen Grund, warum Scheinwerfer in Deutschland nicht poliert werden dürfen, wie bei R+V zu lesen ist:
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    50 Hertz

    Der Strom kommt aus der Steckdose … und wie er da rein kommt, spielt keine Rolle. Wenn man auf den Lichtschalter drückt, wird es hell. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. Oder? Ist das wirklich so? Ist unsere Stromversorgung tatsächlich absolut sicher und zuverlässig? Oder könnte es doch auch im so fortschrittlichen Europa unvermittelt zu einem weiträumigen lange andauernden Stromausfall, einem Blackout, kommen? Auf den ersten Blick mag die Stromversorgung sicher sein, von kleineren kurzen lokalen Ausfällen einmal abgesehen. So wie aber auch ein Autofahrer keine Garantie dafür hat, bis an sein Lebensende unfallfrei weiterfahren zu können, wenn er bislang noch keinen Unfall hatte, so kann auch die Stromversorgung nach Jahrzehnten ohne größere Zwischenfälle unvermittelt einen Unfall mit Totalschaden erleiden.
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    Linksammlung zur Deutschen Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln

    Wenn es nach dem Willen vieler Politiker und Aktivisten geht, sollen private Fahrzeuge aus den Städten verbannt oder ganz abgeschafft werden. Hierfür werden Straßen gesperrt und Parkplätze reduziert oder verteuert. Wir sollen stattdessen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und privaten Zielen fahren. Dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr unzuverlässig, ständig verspätet und hoffnungslos überfüllt ist, Nachts und an Wochenenden kaum Verbindungen bestehen, abgelegene Regionen nicht erreicht werden können, schwere und sperrige Lasten nicht transportierbar sind, Reisen mit Haustieren eine besondere Herausforderung darstellen oder dass Streiks und Personalmangel jederzeit zu Ausfällen führen können, interessiert die Politiker dabei nicht.
    Stellwerksstörung, defekte Weichen, Oberleitung defekt, Reparatur an einem Signal, Strecke gesperrt, technischer Defekt am Zug, verspätete Bereitstellung des Zuges, Personen im Gleis, Unterstützung beim Ein- und Aussteigen, vorübergehend verminderte Geschwindigkeit auf der Strecke, Verspätung eines vorausfahrenden Zuges, Verspätung aus vorheriger Fahrt, Probleme bei der Stromversorgung, warten auf Anschlussreisende, Verfügbarkeit der Gleise eingeschränkt, warten auf Überholung durch einen bevorrechtigten Zug. Gründe für Ausfälle und Verspätungen gibt es bei der Bahn reichlich. Zugbindungen und mangelnde Flexibilität tragen auch nicht zu einem attraktiven öffentlichen Nah- und Fernverkehr bei. Ganz zu schweigen von einer hochkomplexen Tarifstruktur, die man ohne Schulung kaum überblicken oder nachvollziehen kann. Wer denkt schon daran, dass er bei Fahrten, die über ein Verbundgebiet hinausgehen ein spezielles Anschlussticket zur Weiterfahrt benötigt?
    Die Arbeitnehmer müssen aber trotz der Unwägbarkeiten dennoch jeden Tag pünktlich zur Arbeit erscheinen. Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer.
    Früher sagte man in Anbetracht einer schmutzigen Toilette “hier stinkt es ja wie auf einem Bahnhofsklo”. Heute gibt es an den Bahnhöfen meistens überhaupt keine Toiletten mehr, dafür stinken die Unterführungen wie eine schmutzige WC-Anlage und die Bahnsteige sind verschmiert und vermüllt.
    Wenn Züge ausfallen, wird häufig ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dieser ist aber üblicherweise unzuverlässig und überlastet. Fahrräder werden beim Schienenersatzverkehr mitunter gänzlich ausgeschlossen und Pendler, die ein Fahrrad oder Klapprad brauchen, um ohne Auto zum Bahnhof oder vom Bahnhof zum Arbeitsort zu kommen, haben halt Pech. Da Bahnhöfe üblicherweise nicht direkt von der Haustür und auch nicht bis zum Zielort fahren, ist dies durchaus häufig der Fall.
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    Wie man eine Pipeline in die Luft jagt

    Seitens der Politik wird immer wieder betont, dass die Gasspeicher gut gefüllt sind. Das suggeriert eine gewisse Versorgungssicherheit. Was jedoch nicht so deutlich kommuniziert wird ist der Sachverhalt, dass auch komplett gefüllte Speicher nicht ausreichen, um den “normalen” Bedarf für einen Winter zu decken. Die Speicher dienen lediglich als Puffer, um Zeiten mit besonders hohem Verbrauch oder temporär verminderter Liefermengen auszugleichen. Zu klären wäre auch die Frage, ob ein Teil des Gases an andere Länder weitergeleitet werden muss oder ob die gesamte Menge für Deutschland zur Verfügung steht.

    Die Versorgungslage wurde in den letzten Monaten immer angespannter. Mit der Zerstörung mehrerer Pipelines nimmt die Situation noch dramatischere Ausmaße an. Es ist davon auszugehen, dass drei der vier Rohrleitungen von Nord Stream 1 und Nord Strem 2 in der Ostsee gezielt durch terroristische Angriffe zerstört wurden. Damit wurde die Idee der Klima-Aktivistin Luisa Neubauer bittere Realität, die bereits darüber sinniert, Pipelines in die Luft zu jagen.
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    Wie mangelnde Subsidiarität die Unternehmer in Deutschland in Gefahr bringt

    In meinen Beiträgen “Leichtfertiger Umgang mit demokratischen Errungenschaften” und “Deutschland muss gemäß EU-Vorgaben Mehrwertsteuer auf die Gasumlage erheben” habe ich darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass in einer Demokratie die Entscheidungen und Regelungen möglichst auf kleinster Ebene durchgeführt werden und nur wenn dies nicht möglich ist, eine höhere Ebene eingreift und die notwendigen Voraussetzungen schafft, dass eine bürgernahe Entscheidung oder Regelung möglich wird.
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    Bei vollem Bewusstsein getötet

    Es sind brutale Szenen, die Tierschützer der Tierrechtsgruppe SOKO Tierschutz in dem Schlachthof der Metzgerei Kühnle in Backnang nördlich von Stuttgart dokumentieren konnten. Von Mai bis Juli hatten sie an acht Schlachttagen in dem Regionalschlachthof Kühnle im Rems-Murr-Kreis Kameras installiert. Sie zeichneten auf, wie in dem Betrieb Rinder geschlachtet werden.

    Zu sehen ist zunächst die Betäubung der Tiere. Liefe es korrekt, wären die Tiere nach dem aufgesetzten Bolzenschuss tiefenbetäubt. In diesem Betrieb jedoch brechen sie in den dokumentierten Fällen zunächst zusammen und zeigen nach wenigen Sekunden heftige Abwehrreaktionen. Die Tiere werden dann an einer Kette hochgezogen, hängen mit dem Kopf nach unten. Jetzt sollte eine rasche Entblutung folgen durch das schnelle Öffnen der Hauptblutgefäße, so ist das gesetzlich vorgeschrieben.

    In Backnang jedoch treffen die Schlachter – nach den Aufnahmen – häufig die Hauptschlagader des Rindes nur unzureichend. Minutenlang verbluten die Tiere an der Kette hängend, drehen sich im Kreis, strampeln, wehren sich, bis der Todeskampf irgendwann zu Ende ist.

    Quelle: Tierquälerei im Schlachthof: Bei vollem Bewusstsein getötet
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    Für Kriminelle ein Paradies, für Bürger die Hölle?

    In der Dokumentation des hessischen Rundfunks “Polizei vs Drogenkuriere – Zivilfahnder auf der Autobahn” wird recht deutlich, warum viele Länder, wie auch Deutschland ein Paradies für Kriminelle sind. Dank der offenen Grenzen in Europa können sich die Verbrecher weitgehend frei zwischen Wohnort in einem Land und Tatort in einem anderen Land bewegen. Nach einer Straftat müssen sie nur die rettende Grenze zum Nachbarland überqueren, während die Polizei eine Verfolgung abbrechen muss, weil sie im Ausland keine Befugnisse hat. Für Verbrecher sind die Grenzen durchlässig. Die Polizei prallt an den Grenzen ab wie an einer Mauer. Im besten Fall können die Beamten sich mit den ausländischen Kollegen so koordinieren, dass diese die Verbrecher weiter verfolgt, dies ist aber nicht einfach und die Verbrecher längst über alle Berge. Sogar innerhalb Deutschlands hat die Polizei mit massiven Hürden und Fallstricken zu kämpfen, welche eine Verfolgung von mutmaßlichen Straftätern sehr schwer machen. So unterscheiden sich beispielsweise die Computersysteme für Erfassung und Dokumentation innerhalb Deutschlands von Bundesland zu Bundesland und zudem gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Gesetze, Regeln und Zuständigkeiten.
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