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    Im Zick-Zack durch Deutschland

    Als wir in der Anfangszeit der Korona-Thematik eine längere Fahrt unternehmen mussten, durften wir aufgrund von Ausgangsbeschränkungen ein Bundesland nicht durchfahren und mussten größere Umwege in Kauf nehmen. Selbst wenn wir durch das Bundesland gefahren wären, hätten wir aus dem Auto heraus auf der Autobahn das Infektionsgeschehen wohl kaum in die Höhe getrieben. Der Umweg war somit eine völlig unnötige Verschwendung von Zeit und Ressourcen.
    Mit den neuen Gesetzen, welche sich die Bundeskanzlerin persönlich so sehr wünschte, wird der Irrsinn noch weiter getrieben. Bei längeren Reisen muss nun nicht nur geprüft werden, in welchem Bundesland aktuell welche Regeln gelten. Laut Beschluss steht es den Ländern frei, ob sie ihre Öffnungsschritte und entsprechend auch die Notbremsen auf landesweiten Inzidenzzahlen basieren lassen, oder Landkreise und kreisfreie Städte einzeln betrachten, wie das ZDF berichtete. Folglich muss man sich vor Antritt der Fahrt darüber versichern, dass keine Sperrgebiete durchfahren werden. Denn je nach Interpretation dürfen während der Ausgangssperre die betroffenen Landkreise weder im Auto, mit der Bahn oder sogar dem Flugzeug durchquert werden.
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    Einmalige Ruhetage an Ostern

    Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen”, betonte der CDU-Politiker im “Tagesspiegel“. So manch einer hatte bei solchen Aussagen zu den Corona-Restriktionen scherzhaft gefragt, welches Jahr denn gemeint sei. Die zitierte Aussage stammt aus dem Jahr 2020. Ein Jahr später sind die Einschränkungen nun noch restriktiver und die Strafen bei Missachtung der Regeln mitunter erschreckend hoch. Ein Ende der Maßnahmen ist nicht in Sicht.
    Nun soll für etwa eine Woche so ziemlich jede öffentliche Aktivität unterbunden werden. Um die dritte Corona-Welle zu brechen, sollen Gründonnerstag und Karsamstag in diesem Jahr einmalig als “Ruhetage” definiert werden. Damit werden die Einschränkungen auf ein neues Niveau angehoben und auch längere umfassende Schließungen zur neuen Normalität. Es bleibt spannend, wie viele solcher “einmaliger” Ruhetage es noch geben wird. Corona wird nicht verschwinden. Es ist eher damit zu rechnen, dass zukünftig immer öfter auch Läden der Grundversorgung für ein oder zwei Wochen geschlossen werden. Möglicherweise irgendwann auch für Monate.
    In einer Welt, in der alles immer komplizierter, verworrener, gehetzter und stressiger wird, könnten die Menschen gewiss Ruhetage gebrauchen. Tage an denen man sich nicht mit dem irrsinnig komplizierten Steuerrecht für die Steuererklärung herumschlagen muss. Tage an denen man nicht aufgrund einer völlig undurchdachten Verkehrsführung im Stau steht oder Parkplätze sucht. Tage an denen man nicht vor dem Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn am Tarif-Wahnsinn verzweifelt. Tage an denen man sich keine Gedanken über Straßen- und Cyberkriminalität machen muss. Tage an denen man auch als Kleinunternehmer oder privater Blog-Betreiber ohne hausinterne Rechtsabteilung nichts mit der Datenschutzgrundverordnung zu tun hat. Tage an denen man sich nicht abrackern muss, um in einem Geldsystem nicht abgehängt zu werden, das die armen arbeitenden Menschen immer ärmer macht, während die reichen Menschen weitgehend automatisch immer reicher werden. Tage an denen man nicht überlegen muss, wie man genügend Geld spart, um im hohen Alter auch bei bescheidener Rente noch einigermaßen über die Runden zu kommen, während die Steuerlast ständig zunimmt und die Ersparnisse durch Gebühren und Negativzinsen aufgefressen werden. Tage an denen man das wenig unterhaltsame Theater der überbezahlten uncharismatischen und inkompetenten oder sogar kriminellen Politik-Darsteller nicht ertragen muss.
    Ja, Ruhetage wären gewiss notwendig. Im Gegensatz zu den Sprechpuppen der Politik verstehe ich unter einem Ruhetag aber nicht, dass millionen Menschen eingesperrt werden und deren Lebensgrundlage zerstört wird. Unter einem Ruhetag verstehe ich einen Tag der Erholung.

    28.03.2021, Anmerkung: Mittlerweile hat Angela Merkel sich für die Beschlüsse zu Ostern “entschuldigt”. (Das Wort “entschuldigt” ist in Anführungszeichen geschrieben, weil man sich nicht so ohne weiteres selbst einer Schuld entledigen, als ent-schuldigen kann.) Natürlich ist damit zu rechnen, dass die Sache noch nicht vom Tisch ist. Der Termin war lediglich zu früh und zu kurzfristig geplant. Außerdem waren die Menschen gedanklich noch nicht auf diesen Schritt vorbereitet. Es ist also auch weiterhin damit zu rechnen, dass eine weitgehende Schließung aller Läden mit Ausgangssperren und massiven Reisebeschränkungen noch bevorsteht. Möglicherweise werden die Menschen jedoch zuvor durch die Medien so bearbeitet, dass sie sich einen totalen Lockdown regelrecht selbst wünschen.
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    Die große Gefahr des Gruppendenkens

    Wenn in einer Gruppe Entscheidungen getroffen werden sollen, dann ist es möglich, dass kein Ergebnis zustande kommt, weil jeder Teilnehmer eine andere Einstellung hat. Eine Gruppe kann aber auch so zusammengestellt werden, dass nur Personen in dieser Gruppe versammelt sind, welche die gleiche Meinung vertreten. Es besteht zudem die Gefahr besteht, dass Personen mit anfänglich unterschiedlicher Meinung ihre Einstellung mit der Zeit aneinander anpassen, ohne dass dies sachlich und fachlich begründet ist. Der Prozess des sogenannten “Gruppendenkens” kann dann dazu führen, dass kompetente Personen dabei schlechtere oder realitätsfernere Entscheidungen treffen, weil jede Person ihre Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpasst. Daraus können Situationen entstehen, bei denen die Gruppe Handlungen oder Kompromissen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.
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    Merkel-Berater schlagen No-Covid-Strategie vor

    Merkel-Berater schlagen eine No-Covid-Strategie vor, wie ntv berichtet.

    Ganz konkret wird der Politik empfohlen, den Lockdown zunächst bis zu einer Inzidenz von 10 Infektionen pro 100.000 Einwohner zu verhängen. Danach müsse die Inzidenz weiter auf null sinken. Danach müsse es nur noch darum gehen, dass sich Regionen ihren Status als Grüne Zonen erhalten könnten.
    “Eine solche Strategie beinhaltet außerhalb der Grünen Zone strikte Kontakt- und Mobilitätsbeschränkungen und wird durch strikte Quarantäne-Regeln sowie durch eine effizient durchgeführte Teststrategie und Impfkampagne unterstützt.”

    Diese Taktik setzt jedoch voraus, dass die Grenzen jedes Landes und sogar jeder Region oder Stadt zukünftig perfekt gesichert werden. Auch Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten, die bislang weitgehend unbehelligt um die Welt reisen, werden dann theoretisch nichteinmal mehr die eigene Stadt verlassen können. Illegal in ein fremdes Land einreisen, wird dann natürlich sowieso nicht mehr möglich sein. Behauptete aber nicht die Bundeskanzlerin Frau Merkel noch vor einiger Zeit, dass man die 3000 Kilometer lange deutsche Grenze nicht schützen kann? Wie soll man dann weltweit alle Grenzen kontrollieren?

    Und wie lange soll der Zustand durchgehalten werden? Es ist nicht zu erwarten, dass die geforderten Maßnahmen weltweit in jeder Stadt, jeder Dorfgemeinde und jedem Slum in der Dritten Welt knallhart durchgezogen werden. Spätestens wenn die Wirtschaft nach jahrelangen Lockdowns und Abriegelungen weitgehend kollabiert ist, und die Menschen in ihren kalten ungeheizten Wohnungen verhungern, wird sich niemand mehr an Pandemiebekämpfungsmaßnahmen halten. Dann wird jeder nur noch ums Überleben kämpfen. Nein, die Corona-Viren werden wohl kaum völlig verschwinden.

    Bis dahin wird dann auch Europa, Amerika und Australien zur Dritten Welt gehören und China wird die neue Weltmacht sein und umfassende Kontrolle, Überwachung und Zensur werden dann zur neuen Normalität.
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    Offnener Vollzug auf unbestimmte Zeit

    Der Lockdown soll wiedereinmal verlängert und verschärft werden. Mit Nachrichten wie “Kanzleramt drängt auf härteren und längeren Lockdown” wird die Bevölkerung bereits “sturmreif geschossen”. Wenn es dann soweit ist und die Daumenschrauben weiter angezogen werden, wird es keinen nennenswerten Widerstand geben, weil die Menschen schon mit den Maßnahmen gerechnet haben und diese als selbstverständlich ansehen. So manch einer wäre gewiss sogar enttäuscht, wenn die Verschärfungen unerwartet ausbleiben würden. Die Verlängerungen der Maßnahmen können beliebig oft weitergeführt werden und die Verschärfungen beliebig umfassend sein. Wichtig ist nur, dass Politiker und Medien die Bevölkerung immer vor der nächsten Stufe auf die neue Verschärfung mental vorbereiten, um möglichen Widerstand von vornherein zu brechen. Letztlich werde wir damit rechnen müssen, dass wir auf unbestimmte Zeit massiv eingeschränkt sein werden, also in einer Art offenem Vollzug leben müssen.
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    Der Einzelhandel muss nicht mehr schließen … bis er schließen muss

    02.09.2020

    „Man würde mit dem Wissen von heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht noch einmal Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen brauchen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske.“

    Jens Spahn, Gesundheitsminister

    Quelle: Diese Verbote würde Jens Spahn im Nachhinein nicht mehr aussprechen


    13.12.2020

    Der Einzelhandel wird in weiten Teilen vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen.

    Quelle: Lockdown ab Mittwoch – das haben Bund und Länder heute beschlossen


    So viel dazu, was die Aussagen von Politikern wert sind.
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    Warum essen wir nicht unsere Katze?

    Mitte der 1980er Jahre landete ein haariger Alien in der TV-Landschaft: Alf. Sein unstillbarer Appetit auf die Hauskatze Lucky ist einer der Running Gags der Serie. Denn auf Alfs Heimatplaneten Melmac gelten die Samtpfötchen als Delikatesse. Während Alf in der Serie immer wieder ausdrücklich verboten wird, sich an Lucky zu vergreifen, irritiert an seinem Überfall auf den Thanksgiving-Truthahn nur, dass Alf ihn roh verschlingt – nicht aber die Tatsache, dass das große Huhn überhaupt auf der Speisekarte steht. Der Besuch aus dem All zeigt: Manche Tiere streicheln wir, andere Tiere garen wir.

    Warum es für viele Menschen selbstverständlich ist, dass wir die einen Tiere quälen, töten und essen, während andere Tiere gehütet und umsorgt werden, ist schwer zu verstehen. Sollten nicht alle Tiere das Recht auf ein friedliches, schmerzfreies Leben und einen natürlichen Tod haben?

    Der interessante Artikel Warum essen wir nicht unsere Katze? – Ein Denkanstoß von Ines Maria Eckermann gibt Antworten.
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    Amtliche Veterinäre ignorieren Tierquälerei

    Die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Erfahrungen und die Bildungschancen würden es der Menschheit heutzutage ermöglichen, in Sicherheit und Frieden zu leben. Gewalt wäre weder gegen andere Menschen noch gegen Tiere notwendig. Dennoch scheint die Welt mit jeden Tag irrsinniger zu werden. Probleme werden nicht mit wissenschaftlichen Herangehensweisen analysiert und gelöst, sondern mitunter völlig plan- und ziellos angegangen. Mitgefühlt ist vielen Menschen ein Fremdbegriff und Augenmaß und Toleranz verlieren zunehmend an Bedeutung.

    Auf der seinen Seite bleiben amtliche Veterinäre, die Tierquälerei nicht verhindern, sondern ignorieren straffrei. So wurden die Verfahren gegen drei Tierärztevon der Staatsanwälte eingestellt. Die Begründung war ebenso bizarr wie typisch: Die Veterinäre, die Vertreter der Behörden auf dem Schlachthof, hätten die Verstöße gar nicht verhindern können.

    Auf der anderen Seite wird gegen einen Mountainbike-Fahrer, welcher sicherlich nur Gutes im Sinn hatte und einem jungen Wildschein das Leben retten wollte, aufgrund des Anfangsverdachts der Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Als der Mountainbiker eine Panne flickte, hatte sich ein kleines Wildschwein zu ihm gesellt. Nach 20 Minuten war der Reifen wieder einsatzbereit und das kleine Wildschwein noch immer bei dem Radsportler. Aus Sorge das Tier könnte alleine nicht überleben, habe der Mann es in seinen Rucksack gepackt. Er hatte dann einen Zoo und die Polizei kontaktiert und wird nun schlimmer behandelt, als skrupellose Tierquäler und Veterinäre, die richtige Tierquälerei tolerieren.

    Es mag sein, dass die Ermittlungen nun mal in einem solchen Fall ein ganz normaler Prozess sind und möglicherweise sind strenge Maßnahmen und Vorgehensweisen sinnvoll, um der Tierquälerei Einhalt zu gebieten. Wenn aber – und das wird kein Ausnahmefall sein – Tierquälerei in Schlachthöfen behördlich ignoriert wird, dann sollte im Gegenzug bei offensichtlichen Versuchen, in Not geratenen Tieren zu helfen, mit Augenmaß gehandelt und von unsinnigen Anzeigen und Ermittlungen abgesehen werden.
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    Werbung für Recht und Ordnung

    Der Rechtsstaat ist das Rückrat unserer Demokratie. Gerichte entscheiden allein nach Recht und Gesetz. Ihre Urteile und Beschlüsse sind verbindlich und werden durchgesetzt. Das schafft Rechtsfrieden. So halten wir als Gesellschaft zusammen.

    So steht es auf einer Werbetafel, die Werbung für den Rechtsstaat macht. Gut dass die Werbung uns versichert, dass wir noch in einem Rechtssaat leben. Angesichts von Nachrichten, wie den Folgenden, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass Recht und Gesetzt eine zunehmend untergeordnete Rolle spielen und Drogendealer und kriminelle Großfamilien die Oberhand gewinnen.
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    Ohne Pass nach Deutschland aber Personalausweispflicht im Schwimmbad

    Nach der erneuten Räumung des Rheinbads in Düsseldorf wegen randalierender Besucher hat das Bad eine Ausweispflicht für Besucher eingeführt. Ab Sonntag muss sich jeder Besucher ausweisen können, der in das städtische Bad will. Die Polizei hatte das Freibad am Freitag zum dritten Mal in knapp vier Wochen räumen müssen, weil Jugendliche pöbelten und Bademeister bedrohten.

    [..]

    Laut Polizei waren am Freitag etwa 60 junge Männer und Jugendliche an dem Tumult beteiligt. Es habe sich dabei ausschließlich um Personen mit Migrationshintergrund gehandelt, sagte ein Sprecher.

    Quelle: Süddeutsche Zeitung: Schwimmbad führt nach Randale Ausweispflicht ein

    Wer ohne Pass in die Bundesrepublik einreist, macht sich zwar strafbar, allerdings hat es sich auch herumgesprochen, dass Flüchtlinge, beziehungsweise Wirtschaftsmigranten, die ohne Ausweisdokumente nach Deutschland einreisen, kaum Konsequenzen fürchten müssen und nur schwer abgeschoben werden können. Während das Mobiltelefon unbeschadet ankommt, sind die Ausweisdokumente bei der beschwerlichen Flucht dementsprechend verloren gegangen.

    Deutschland ist offensichtlich ein Land, in das man ohne Ausweispapiere über die Grenze einreisen und dann nur noch schwer abgeschoben werden kann, während ein Schwimmbadebesuch ohne Personalausweis nicht mehr möglich ist. Wo früher ein Bademeister mit Trillerpfeife für Ordnung sorgen konnte, gelingt es heute dank der “Politik der offenen Grenzen” fast zwei Dutzend bewaffneten Polizisten nicht mehr, sich Respekt zu verschaffen.
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    Ausgesetzter Hund verendet vor Neubrandenburger Tierheim

    Ein junger unterernährter Terrier-Mischling wurde vor dem Neubrandenburger Tierheim mit zugebundenem Maul an einen Pfahl gebunden. Er hatte keine Chance sich zu befreien oder auf sich aufmerksam zu machen und ist bei den kalten Temperaturen gestorben.
    In Anbetracht einer solch abartigen Tat fehlen mir die Worte und ich habe lange überlegt, einen Blog-Eintrag darüber zu schreiben. Ich kann mir kaum vorstellen, wie schlimm es ist, gefesselt in der Kälte zu liegen, im wahrsten Sinnes des Wortes der Redensart “wie ein Schlosshund (ein angeketteter/festgeschlossener Hund) zu frieren” und nicht zu wissen, warum man so leiden muss und ob vielleicht Hilfe kommt. Ob die Person, die dies getan hat, sich vorstellen kann, wie es der kleinen Fellnase ging und was der junge Hund gedacht hat, als er qualvoll im Sterben lag?
    Es mag ja sein, dass jemand (möglicherweise unverschuldet) in Not gerät und sich nicht mehr um das bei ihm lebende Tier kümmern kann. Aber dann gibt es immer noch Möglichkeiten, das Tier abzugeben. Tierheime, Tierschutzvereine, Freunde, Verwandte, Bekannte oder ein Inserat in Zeitungen oder im Internet können dabei helfen, ein neues Herrchen oder Frauchen zu finden. Und wenn man ein Tier vor einem Tierheim aussetzt (weil man keinen anderen Ausweg sieht, aber die möglicherweise anfallenden Kosten nicht zahlen kann oder will), dann kann man das Tier wenigstens direkt vor der Tür absetzen und zumindest klingeln und schauen, ob jemand öffnet und das Tier sieht.

    Weitere Informationen:

    Nordkurier: Hund verendet in der Nähe des Neubrandenburger Tierheims
    Nordkurier: Ermittlung zu totem Hund in Neubrandenburg läuft
    Nordkurier: Paar soll an Hunde-Tod vor Tierheim schuld sein
    Nordkurier: Tierschützer verbittert über zunehmende Tierquälerei
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    Verstehen Sie Spaß?

    Die meisten Menschen dürften es als unangenehm empfinden, wenn man sie demütigt oder sie Opfer beispielsweise von Mobbing-Angriffen werden. In einer zivilisierten Gesellschaft sollten solch primitive und menschenverachtende Handlungen dementsprechend keinen Platz haben. Stattdessen ist ein harmonisches, respektvolles und friedliches Zusammenleben erstrebenswert. Gemäß der goldenen Regel “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andren zu” ist ein rücksichtsvolles Verhalten anzustreben.
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    Krieg und Terror kehren zurück nach Europa

    Auf die Aussage, dass wir seit 70 Jahren in Frieden leben und die Politik, die dies ermöglicht somit gut sein muss, gab ich zu bedenken, dass wir nur scheinbar in Frieden leben. Vielmehr leben wir in einem System, dass auf Ausbeutung aufbaut und Zerstörung und Gewalt zu Folge hat. Wir leben nicht in Frieden, sondern im Krieg. Dank der Globalisierung ist der Krieg derzeit lediglich ausgelagert.
    Bürgerkrieg in Syrien, Terror im Irak, Krieg in Afghanistan, Nahostkonflikt, Bürgerkrieg in Libyen, Bürgerkrieg in Somalia und unzählige weitere Konflikte gehören für viele Menschen auf der Welt zum Alltag. Mitteleuropa ist lediglich eine Insel der Glücksseligkeit im Meer der Gewalt. Dies kann sich jederzeit ändern, gab ich bereits vor einigen Jahren zu bedenken. Mittlerweile ändert sich die Situation tatsächlich. Fürchterliche Terroranschläge mitten in Europa waren vor zwanzig Jahren noch völlig unvorstellbar. Mittlerweile haben wir den dritten großen Terrorangriff in Frankreich erlebt. Noch sind wir in Anbetracht des Schreckens überrascht aber bald werden solche Anschläge möglicherweise zum Alltag gehören.
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    Mann streckt Einbrecher nieder und wird angezeigt

    Nachdem ein 30 Jahre alter Mieter einen Einbrecher, der einen Schraubendreher in der Hand hielt, im Keller des Mehrfamilienhauses entdeckte und ihn mit einem Faustschlag außer Gefecht setzte, wird nun wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen den Man ermittelt, wie der Spiegel berichtete. Es stellte sich später heraus, dass es sich bei dem 17-Jährigen Einbrecher um einen Serientäter handelt, auf dessen Konto laut Polizei mehr als 200 ähnliche Delikte gehen. “Er hätte der Einbrecher festhalten, aber nicht niederschlagen dürfen”, sagte ein Polizeisprecher. Das Gericht müsse nun entscheiden, ob er in Notwehr gehandelt habe.

    In Deutschland hat der Staat das Gewaltmonopol. Darunter versteht man die ausschließlich staatlichen Organen vorbehaltene Legitimation, physische Gewalt auszuüben oder zu legitimieren (Unmittelbarer Zwang). Die Rechtsordnung demokratischer Staaten kennt auch Ausnahmen vom Gewaltmonopol des Staates. Dazu zählt etwa das Recht, sich mit Gewalt gegen rechtswidrige Angriffe zu wehren (Notwehr) und sich vor sonstigen Gefahren zu schützen (Notstand).