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Kann die Polizei die öffentliche Ordnung bei einem Blackout aufrecht erhalten?

“Da können wir nichts machen”, “dafür sind wir nicht zuständig” und “wir kommen wieder, wenn tatsächlich etwas passiert ist”, sind Sätze, die bei der Polizei wohl … nunja … nicht unüblich sind. Mit schwerkriminellen Banden, die beispielsweise Geldautomaten sprengen, scheint die Polizei erst recht überfordert zu sein. Die Polizei hat kaum eine Chance die Täter zu fassen, die mit ihren schnellen Fahrzeugen selbst einen Polizeihubschrauber abhängen. Die “Lösung” des Problems besteht für die Banken schließlich darin, die Automaten einfach abzubauen. Dies kommt den Interessen der Banken hinsichtlich lukrativer Einsparungen natürlich entgegen, führt aber zu einer schlechteren Versorgung der Bevölkerung mit Bargeld.
Respekt vor der Polizei scheint in manchen Kreisen kaum noch zu existieren. In Berlin rotteten sich kürzlich 15 Personen zusammen und beschimpften sogar Beamte des SEK.

Hier stellt sich dann die Frage, wie es den Behörden gelingen soll, die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten, falls tatsächlich einmal längere Zeit der Strom ausfällt. Wenn es dunkel ist und auch eine Kommunikation fast unmöglich ist, dann werden kriminelle Menschen hervorragende Arbeitsbedingungen vorfinden und die Gunst der Stunde wohl auch umfassend zu spontanen “Eigentumsübertragungen” nutzen. Gleichzeitig haben die Ordnungskräfte viel Arbeit damit, auch nur grundlegende Abläufe des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu regeln. Abgesehen davon sind auch die Behörden von den Folgen eines längeren großflächigen Stromausfalls betroffen und bei einem Blackuot kann auch keine Hilfe von Außen angefordert werden, da auch die Nachbarländer betroffen sein werden.

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Zumindest hinsichtlich der Computerkriminalität und Straftaten im Internet wird sich die Lage während eines Blackouts deutlich entspannen.