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    Tierische Emotionen werfen ethische Fragen auf

    Lange gingen Forscher davon aus, dass Tiere zwar über das periphere Nervensystem auf Schmerzreize reagieren – ähnlich wie wir reflexartig die Hand von einer heißen Herdplatte wegziehen, bevor wir den Schmerz überhaupt kognitiv registriert haben – aber den Schmerz nicht emotional bewerten oder als negativ erleben. Dass Säugetiere, Vögel und Knochenfische zu Empfindungen in der Lage sind, ist inzwischen weitgehend anerkannt und wird in vielen Tierschutzgesetzen berücksichtigt. Dagegen dürfen Hummer nach wie vor bei lebendigem Leib gekocht werden und auch für andere wirbellose Tiere gibt es kaum Tierschutzstandards.

    Quelle: Wissenschaft: Tierische Emotionen werfen ethische Fragen auf

    Keine Sprache – keine Emotionen?

    Welch eine Ironie. Menschen, die selbst kein Mitgefühl mit anderen Lebewesen empfinden, urteilen darüber, ob Tiere empfindungsfähige Wesen sind.
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    Brustbeinschäden bei Legehennen

    Im Dezember veröffentlichen dänische Forscher eine beunruhigende Studie zur Geflügelwirtschaft. Fast 85 Prozent aller Legehennen weisen Brustbeinbrüche auf, lautet das Ergebnis ihrer Untersuchung. Als Ursache führen sie unter anderem zu große Eier an, die von innen auf den Körper der kleinen Hennen drücken. Und dass die Haltungsform keinen Unterschied macht. Tatsächlich ist sogar das Gegenteil der Fall, sagt Agrarwissenschaftlerin Lisa Jung, die ebenfalls zu Tierschutzproblemen in der Legehennen-Haltung forscht: Hühner, die sich viel bewegen können, leiden besonders oft an Brustbeinschäden, wie sie im “Klima-Labor” von ntv erklärt. Jede einzelne Herde sei betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, betroffene Legehennen schnell zu identifizieren schwierig.

    Weiterlesen bei ntv: Brustbeinschäden bei Legehennen: “Es sind alle Herden betroffen”
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    Paradiesische Hölle oder höllisches Paradies?

    Wir leben auf einem fantastischen Planeten, der genug Energie und Rohstoffe liefert, dass davon alle Menschen, Tiere und Pflanzen gut und friedlich leben könnten.

    Stattdessen leben wir aber in einer Welt, in der auf der einen Seite unzählige Menschen in fürchterlicher Armut leben, während andere Menschen beachtliche Reichtümer in Größenordnungen angehäuft haben, die man gedanklich nicht einmal mehr fassen kann. Oder fühlt sich jemand im Stande beispielsweise eine Summe von Einhundertfünfzigtausendmillionen Dollar, die ungefähr das Vermögen ganz weniger Menschen darstellt, irgendwie verständlich zu beschreiben? Wenn jemand, der 100.000 Dollar angespart hat (was weltweit nur etwa 10 Prozent der Menschen vergönnt ist) dieses Vermögen an die 8 Milliarden auf dem Planeten lebenden Menschen verschenken würde dann würde jeder Mensch 0,0000125 Dollar erhalten, also 0,00125 Cent. Wenn ein Ultrareicher sein Vermögen an die restliche Menschheit verteilen würde, dann würde jeder Mensch immerhin 18,75 Dollar erhalten. Deutlich mehr als 0,00125 Cent. Das ist ein Faktor von 1,5 Millionen. Ein Ultrareicher ist also grob übergeschlagen 1,5 Millionen mal reicher als die restlichen reichsten 10 Prozent der Menschen. Da sind die etwa 0 Dollar der Ärmsten leichter zu begreifen: nichts, nada, niente. Und die Schwere zwischen Arm und Reich muss und wird unweigerlich immer weiter auseinander gehen.
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    Tierrecht und Tierrechte: Über den Umgang mit Tieren

    Der 90. Paragraph des Bürgerlichen Gesetzbuches spiegelt die ambivalente Gesetzeslage für Tierrechte in Deutschland wider:

    Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.

    Quelle: § 90a BGB

    Einerseits sollen Tiere Rechte besitzen, die in „besonderen Gesetzen“ reglementiert sind. Andererseits gelten die Vorschriften für Sachen. In den meisten Fällen greift dennoch das Tierschutzgesetz, da viele Vorgänge in diesem definiert sind. Dennoch besitzt der genannte Paragraph laut Rechtsexperten wenig bis keinen Wert für den Tierschutz oder die Durchsetzung von Tierrechten.

    Dieser Umstand stößt vielen Tierrechtlern und -freunden natürlich sauer auf. In einem Ratgeber zeigt das Ratgeberportal für Recht und Gesetz ANWALT.ORG die Rechte von Tieren auf und beleuchtet Aspekte des Tierrechts, um den hier vorliegenden Unterschied deutlich zu machen. Dabei wird auch geklärt, ob es so etwas wie einen Fachanwalt für Tierrecht gibt, ob also Menschen mit einem Herz für Tiere mehr tun können, als an Peta oder andere Organisationen zu spenden.

    Der Ratgeber ist unter folgender Adresse erreichbar:

    https://www.anwalt.org/tierrechte/
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    Veggi, die Fleisch- und Wurstlüge?

    Der Redakteur Uwe-Peter Steinschek schreibt bei B.Z. Berlin, dass er die vegaetarischen und veganen Fleisch- und Wurstprodukte als “unehrlich” und als “Lüge” empfindet. Konsequenterweise überschreibt er seinen Beitrag mit “Die große Fleisch- und Wurstlüge“.

    Die Frage, die sich mir immer wieder stellt: Warum werden vegatarische oder vegane Produkte so beworben, als ob sie irgend etwas mit Fleisch zu tun hätten?

    Herr Steinschek empfindet es als unehrlich, Produkte die per Bezeichnung und Geschmack bei Vegetarieren und Veganern versteckte Ursehnsüchte nach Wurst und Fleisch befriedigen sollen. “Wenn ihr beides nicht wollt, dann verzichtet doch bitte auch auf den Geschmack!”, schreibt er weiter.

    Sehr geehrter Herr Steinschek, hiermit möchte ich Ihnen die Frage gerne beantworten und dabei kurz auf einen von vielen Aspekten eingehen.
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    Unangenehmen Wahrheit über Fleischesser

    Sagt nicht, ihr hättet dieses monströse Paradoxon noch nie bemerkt. Alle empören sich über Hundeschlachtfeste in China, alle finden Kälbchen und Lämmer irre niedlich, alle sprechen sich gegen Tierquälerei aus, aber wenn ein Veganer sagt, dass er es ethisch nicht vertretbar findet, die abartig ausgeartete Massentierhaltung zu unterstützen, ist er gleich ein missionierender Fanatiker.

    Weiterlesen bei BUSINESS INSIDER: Ich habe einen Monat lang vegan gelebt und musste mich der unangenehmen Wahrheit über Fleischesser stellen
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    Meeressäuger qualvoll abgeschlachtet

    Viele Menschen in sind über die grausamen Hunde-Schlachtfeste in China empört. Solche skrupellosen Praktiken finden aber nicht nur am anderen Ende der Welt statt. So werden auf den zu Dänemerak gehörenden Färöer-Inseln jedes Jahr unzählige Delfine und andere Meeressäuger in flache Gewässer getrieben um die hilflosen Tiere dann so feige wie brutal abzuschlachten. Eine perverse Tradition, auf die man nicht stolz sein muss.
    Bei diesem Thema fehlen mir die Worte. Es macht mich immer wieder traurig zu sehen, wie grausam Menschen sein können, ohne dass eine innere Stimme des Mitgefühls rebelliert. Es fällt mir schwer, mich mit diesem Thema zu befassen. Aber diese Grausamkeiten sollten nicht im verbrogenen Stattfinden, sondern ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Deshalb verlinke ich nachfolgend einen Beitrag der Tagesschau hierzu.

    Das Meer ist blutrot, aufgeschlitzte Tiere liegen am Strand: Am Wochenende wurden vor den Färöer-Inseln mehr als 1400 Delfine erlegt. Nicht nur Umweltschützer sind empört – auch Jäger zeigen sich kritisch.

    Die Massentötung von Weißseitendelfinen vor den Färöer-Inseln hat eine Tierschutzdebatte ausgelöst. Am Sonntag waren Hunderte Tiere in den Skálafjord getrieben worden. Nach Angaben des färöischen Rundfunksenders KVF wurden mehr als 1400 Delfine erlegt.

    Weiterlesen bei der Tagesschau: Jagd vor Färöer-Inseln – Hunderte Delfine getötet
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    Warum? Aus Spaß am Töten!

    Dass viele Menschen keinerlei Achtung vor dem Leben und den Geschöpfen der Natur haben, ist kein Geheimnis. Ich bin aber immer wieder bestürzt und traurig darüber, wie hemmungslos manche Menschen Gewalt gegen andere Lebewesen ausüben und dabei auch noch “absolut überglücklich” sind.

    Als erste deutsche Torera kämpfte Clara aus Bad Berleburg (NRW) im spanischen Ledena in traditionell spanischer kurzen Jacke hoch zu Ross gegen zwei Stiere. Ein ungleicher Kampf. Und eine grausame Tierquälerei!

    Denn als die Deutsche mit ihrer Lanze dem ersten 700-Kilo-Stier den Todesstoß versetzen wollte, traf sie ihn zu weit hinten und zu schräg anstatt senkrecht. Das Tier schleppte sich blutend durch die Arena, bis es schließlich qualvoll verendete.

    Den zweiten Stier traf die deutsche Torera dann „richtig“ in den Nacken.

    Quelle: Bild: Tierschützer gehen auf deutsche Torera los

    Jubel der Masse und ein toter Stier am Boden. Was für viele erstmal grausam klingt, ist für Clara Sofie Kreutter ein kleiner Lebenstraum gewesen.

    Quelle: rbb24: „Weder Moral noch Anstand“ – Tierschützer gehen auf erste deutsche Torera los – sie tötet Stiere in Spanien

    Als Goldene Regel (lateinisch regula aurea; englisch golden rule) bezeichnet man einen alten und verbreiteten Grundsatz der praktischen Ethik, der auf der Reziprozität menschlichen Handelns beruht, in konventioneller Formulierung:
    „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

    Die negative, präkonventionelle Fassung ist als gereimtes Sprichwort bekannt:

    „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu.“

    Ich bin mir sicher, dass ein Stierkämpfer nicht selbst durch eine Arena gejagt und abgeschlachtet werden möchte. Da Stierkämpfer und Stierkämpferinnen aber mit tief empfundener Freude anderen Lebewesen Quälen zu fügen, die sie selbst wohl kaum erleiden möchten, scheint die Goldene Regel, die eine Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben ist, in ihrem Werteschatz keine Rolle zu spielen.

    Jedes Handeln hat allerdings Folgen. Wer Gutes tut, wird eher Gutes erhalten. Wer Böses tut, kann nichts Gutes erwarten und wird eher Schlechtes erhalten. Was man sät, das wird man ernten. Menschen, die so viel Leid über andere Lebewesen bringen und so viel Unheil säen, werden demnach irgendwann eine schreckliche Ernte erhalten.
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    Wohnturm statt Eigenheim mit Garten

    Viele Menschen, die ihr Leben lang hart arbeiten und Jahr für Jahr Steuern bezahlen, damit die Infrastruktur in Deutschland aufrecht erhalten werden kann und Bedürftige Menschen ernährt werden können, würden für sich privat gerne einen kleinen Platz der Ruhe und Sicherheit in Form eines Einfamilienhäuschens mit Garten schaffen. Ein Ort, an dem die Hunde ohne Leine toben und die Kinder spielen können. Die verdreckten ungepflegten Parkanlagen sind hierzulande ja eher den Drogendealern vorbehalten und auf den Straßen fahren zu viele Autos. Auch der Anbau von Obst und Gemüse ist nur möglich, wenn man einen Garten hat, in dem man vielleicht sogar ein Gewächshaus aufstellen und Regenwasser sammeln kann.
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    Was passieren würde, wenn niemand mehr Fleisch essen würde

    Tierleid in der Massentierhaltung, die schlechte Ökobilanz von Fleisch oder Ausbeutung in den Schlachtbetrieben: Es gibt gute Gründe, auf Fleisch zu verzichten. Allein in Deutschland tun das etwa 6,1 Millionen Menschen – sie leben vegetarisch. Was wäre, wenn die gesamte Menschheit – 7,8 Milliarden Menschen – kein Fleisch mehr essen würden?


    Weiterlesen: https://utopia.de/menschheit-kein-fleisch-mehr-essen-193298/
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    Warum essen wir nicht unsere Katze?

    Mitte der 1980er Jahre landete ein haariger Alien in der TV-Landschaft: Alf. Sein unstillbarer Appetit auf die Hauskatze Lucky ist einer der Running Gags der Serie. Denn auf Alfs Heimatplaneten Melmac gelten die Samtpfötchen als Delikatesse. Während Alf in der Serie immer wieder ausdrücklich verboten wird, sich an Lucky zu vergreifen, irritiert an seinem Überfall auf den Thanksgiving-Truthahn nur, dass Alf ihn roh verschlingt – nicht aber die Tatsache, dass das große Huhn überhaupt auf der Speisekarte steht. Der Besuch aus dem All zeigt: Manche Tiere streicheln wir, andere Tiere garen wir.

    Warum es für viele Menschen selbstverständlich ist, dass wir die einen Tiere quälen, töten und essen, während andere Tiere gehütet und umsorgt werden, ist schwer zu verstehen. Sollten nicht alle Tiere das Recht auf ein friedliches, schmerzfreies Leben und einen natürlichen Tod haben?

    Der interessante Artikel Warum essen wir nicht unsere Katze? – Ein Denkanstoß von Ines Maria Eckermann gibt Antworten.
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    Amtliche Veterinäre ignorieren Tierquälerei

    Die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die Erfahrungen und die Bildungschancen würden es der Menschheit heutzutage ermöglichen, in Sicherheit und Frieden zu leben. Gewalt wäre weder gegen andere Menschen noch gegen Tiere notwendig. Dennoch scheint die Welt mit jeden Tag irrsinniger zu werden. Probleme werden nicht mit wissenschaftlichen Herangehensweisen analysiert und gelöst, sondern mitunter völlig plan- und ziellos angegangen. Mitgefühlt ist vielen Menschen ein Fremdbegriff und Augenmaß und Toleranz verlieren zunehmend an Bedeutung.

    Auf der seinen Seite bleiben amtliche Veterinäre, die Tierquälerei nicht verhindern, sondern ignorieren straffrei. So wurden die Verfahren gegen drei Tierärztevon der Staatsanwälte eingestellt. Die Begründung war ebenso bizarr wie typisch: Die Veterinäre, die Vertreter der Behörden auf dem Schlachthof, hätten die Verstöße gar nicht verhindern können.

    Auf der anderen Seite wird gegen einen Mountainbike-Fahrer, welcher sicherlich nur Gutes im Sinn hatte und einem jungen Wildschein das Leben retten wollte, aufgrund des Anfangsverdachts der Jagdwilderei sowie eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Als der Mountainbiker eine Panne flickte, hatte sich ein kleines Wildschwein zu ihm gesellt. Nach 20 Minuten war der Reifen wieder einsatzbereit und das kleine Wildschwein noch immer bei dem Radsportler. Aus Sorge das Tier könnte alleine nicht überleben, habe der Mann es in seinen Rucksack gepackt. Er hatte dann einen Zoo und die Polizei kontaktiert und wird nun schlimmer behandelt, als skrupellose Tierquäler und Veterinäre, die richtige Tierquälerei tolerieren.

    Es mag sein, dass die Ermittlungen nun mal in einem solchen Fall ein ganz normaler Prozess sind und möglicherweise sind strenge Maßnahmen und Vorgehensweisen sinnvoll, um der Tierquälerei Einhalt zu gebieten. Wenn aber – und das wird kein Ausnahmefall sein – Tierquälerei in Schlachthöfen behördlich ignoriert wird, dann sollte im Gegenzug bei offensichtlichen Versuchen, in Not geratenen Tieren zu helfen, mit Augenmaß gehandelt und von unsinnigen Anzeigen und Ermittlungen abgesehen werden.
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    Corona rafft die Alten dahin

    Das Satireformat “Bohemian Browser Ballett” der ARD-Jugendwelle Funk bezeichnet das Coronavirus als „schönen und sinnvollen Reflex der Natur“. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei „nur gerecht“. Schließlich habe diese Generation den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“, wie beispielsweise Die Welt schreibt.

    Die öffentlich rechtlichen Sender schaffen es immer wieder, die Messlatte bei ihrem peinlichen Niveaulimbo noch ein Stück tiefer zu legen (während die Latte der Zwangsgebühren immer weiter nach oben gelegt wird). Bei der Aussage, dass das Positive an der Corona-Erkrankung ist, dass hauptsächlich die Alten sterben, welche angeblich für die Zerstörung der Welt verantwortlich sind, handelt es sich natürlich um eine überspitzte satirische Darstellung. Die Ironie ist jedoch, dass auch die Öffentlich-Rechtlichen ihren Teil an den Zuständen beitragen, die sie selbst kritisieren!
    Schon vor Jahren musste man feststellen, dass die Öffentlich-Rechtlichen Gebührengelder für seichte Unterhaltungssendungen verschwenden, während sie zu den Problemen, die beispielsweise die Folge des grenzenlosen exponentiellen Wachstumszwangs durch das Zinseszins-System sind, meistens schweigen.
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    Vegetarische und vegane Alternativen

    Vegetarische Nuggets mit süß-saurer-Sauce
    Von verschiedenen Herstellern, wie Rügenwalder, Soja Fit, Valess, Quorn oder Beyond Meat werden immer mehr vegetarische und vegane Alternativprodukte zu Fleisch- und Wurstwaren angeboten. Immer wieder hört man daraufhin die Aussage “Wenn ich kein Fleisch essen will, dann esse ich halt kein Fleisch. Warum sollte man ein “Schnitzel” essen, das so aussieht wie ein Schnitzel, aber fleischlos ist?”.
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    Ausgesetzter Hund verendet vor Neubrandenburger Tierheim

    Ein junger unterernährter Terrier-Mischling wurde vor dem Neubrandenburger Tierheim mit zugebundenem Maul an einen Pfahl gebunden. Er hatte keine Chance sich zu befreien oder auf sich aufmerksam zu machen und ist bei den kalten Temperaturen gestorben.
    In Anbetracht einer solch abartigen Tat fehlen mir die Worte und ich habe lange überlegt, einen Blog-Eintrag darüber zu schreiben. Ich kann mir kaum vorstellen, wie schlimm es ist, gefesselt in der Kälte zu liegen, im wahrsten Sinnes des Wortes der Redensart “wie ein Schlosshund (ein angeketteter/festgeschlossener Hund) zu frieren” und nicht zu wissen, warum man so leiden muss und ob vielleicht Hilfe kommt. Ob die Person, die dies getan hat, sich vorstellen kann, wie es der kleinen Fellnase ging und was der junge Hund gedacht hat, als er qualvoll im Sterben lag?
    Es mag ja sein, dass jemand (möglicherweise unverschuldet) in Not gerät und sich nicht mehr um das bei ihm lebende Tier kümmern kann. Aber dann gibt es immer noch Möglichkeiten, das Tier abzugeben. Tierheime, Tierschutzvereine, Freunde, Verwandte, Bekannte oder ein Inserat in Zeitungen oder im Internet können dabei helfen, ein neues Herrchen oder Frauchen zu finden. Und wenn man ein Tier vor einem Tierheim aussetzt (weil man keinen anderen Ausweg sieht, aber die möglicherweise anfallenden Kosten nicht zahlen kann oder will), dann kann man das Tier wenigstens direkt vor der Tür absetzen und zumindest klingeln und schauen, ob jemand öffnet und das Tier sieht.

    Weitere Informationen:

    Nordkurier: Hund verendet in der Nähe des Neubrandenburger Tierheims
    Nordkurier: Ermittlung zu totem Hund in Neubrandenburg läuft
    Nordkurier: Paar soll an Hunde-Tod vor Tierheim schuld sein
    Nordkurier: Tierschützer verbittert über zunehmende Tierquälerei
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