Berichte

Unterwürfige Politiker beherrschen unterwürfige Bürger

Ein bekanntes Sprichwort sagt: “Wer gut schmiert, der gut fährt!”. Besonders in der Politik und der Wirtschaft dürften Beziehungen und Bekanntschaften elementar wichtig sein. Mittlerweile scheint es jedoch so, dass Politiker nicht mehr heimlich geschmiert werden, um die Interessen der Wirtschaftsgrößen anstelle der Interessen der Wähler zu vertreten. Stattdessen besuchen die gewählten Volksvertreter voller Stolz die privaten Veranstaltungen der Geldelite und bedanken sich anschließend artig für die erhaltenen Anweisungen, die sie dann an die normalen Bürger weitergeben. Was genau bei diesen Treffen besprochen wurde, dass werden die Bürger nicht erfahren. Die Inhalte der Veranstaltungen sind normalerweise streng vertraulich und entziehen sich damit jeder demokratischen Diskussion. In einer solchen Demokratie spielt es wahrlich keine Rolle, wer gewählt wird. Zur Wahl stehen scheinbar ohnehin nur Politiker, die bereits von höherer Stelle akzeptiert und instruiert wurden.
Kurt Tucholsky war ein Journalist und Schriftsteller, der von 1890 bis 1935 gelebt hat. Von ihm stammt das Zitat “Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten.”. Hat er damit recht?

Im Mai 2021 dann die Blamage oder der Skandal – je nachdem, aus welcher Warte man es betrachten will. Zu diesem Zeitpunkt nämlich tauchte eine bedenkliche Twitter-Nachricht auf, der mitunter als „devot“, also als „unterwürfig“ interpretiert wurde.

Hintergrund: Am 24. Januar 2019 verfasste [der österreichische Bundeskanzler] Kurz einen Tweet an Schwab und das Weltwirtschaftsforum, der da lautete: „Thank you to Klaus Schwab for having founded the WEF, and for taking time to exchange views on Europeʼs future with me today. Improving our economic competitiveness will be critical to sustain our prosperity and welfare state.“

Schwab, so Kurz, habe ihm an diesem Tag seine Perspektive für die Zukunft Europas geschildert. So sieht man auch auf dem dazugehörigen Foto den WEF-Chef in lehrmeisterhafter Pose neben dem wie ein Schüler dasitzenden und dreinblickenden Kurz.

Die Kritik an diesem Tweet ist berechtigt, denn es scheint tatsächlich mehr als befremdlich, wenn ein amtierender Bundeskanzler einem Multimillionär öffentlich dafür dankt, einen Club der Machtelite (WEF) gegründet zu haben, der eigentlich außerhalb des demokratischen Systems das Schicksal der Welt mitbestimmt.

Ein aufschlussreicher Beitrag über den Einfluss der Finanz- und Wirtschaftselite auf die Politik im österreichischen Wochenblick:

Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ (Teil 1)

Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ (Teil 2)

Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ (Teil 3)

Bundeskanzler Kurz, die Globalisten & die „schöne neue Welt“ (Teil 4)