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    Sind Pharmakonzerne, Ärzte und Politiker wirklich um unser Wohl besorgt?

    Derzeit werden die Menschen in den Medien wiedereinmal massiv zu Impfungen gedrängt. Auslöser ist ein gehäuftes Auftreten von Masern in Berlin. Ob hier jedoch wirklich die Sorge um die Gesundheit im Vordergrund steht, ist jedoch mehr als fraglich. Wenn in den Nachrichten über einen großen Pharmakonzern berichtet wird, dann sind sicher nicht selbstlose Wohltätigkeitsaktionen das Thema, sondern der Börsenkurs, der Quartalsgewinn und die Dividende für die Aktionäre. Wenn Pharmakonzerne ein neues Medikament auf den Markt bringen, dann legen sie den Preis nicht so fest, dass sie zwar noch faire Gewinne machen, die Produkte aber für die Patienten gut zu bezahlen sind. Die Preise werden eher so hoch angesetzt, dass die Schmerzgrenze für eine kritische Masse gerade noch nicht überschritten ist und möglichst viele, aber natürlich bei weitem nicht alle Menschen, das Medikament zu einem möglichst hohen Preis gerade noch kaufen können. Dabei kommt ihnen zusätzlich zu Gute, dass viele Medikamente von der Krankenkasse bezahlt werden und die Kosten für die Medikation eines Patienten dadurch auf viele Menschen verteilt werden, die ihrerseits das Medikament derzeit nicht benötigen und somit eigentlich auch nicht bezahlen müssten. Dies ist eine geschickte Verschleierungstaktik, welche noch höhere Profite ermöglicht. Zum einen können so Medikamente doch noch an Menschen verkauft werden, welche die hohen Kosten nicht aus eigener Kraft stemmen könnten und zum anderen erregen die hohen Preise kaum aufsehen, weil es ja “eh die Krankenkasse bezahlt”. Nein, die Pharmakonzerne sind wahrlich keine Wohltäter.
    Aber nicht nur die Pharmakonzerne sind auf maximalen Profit aus. Das ganze System in dem wir leben ist umfassend auf Profitmaximierung auf Kosten der Umwelt und der Gesundheit ausgerichtet. Der Drang zur Gewinnmaximierung und der Zwang zum Wirtschaftswachstum ist durch das zinseszinsbasierte Geldsystem vorgegeben, das nur so lange funktionieren kann, wie es gelingt immer neue Nachschuldner zu finden, die neue Kredite aufnehmen um alte Zinsen zu bezahlen.
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    Effekte durch die Halbierung des Fleischkonsums

    Wenn jeder Deutsche seinen Fleischverbrauch um die Hälfte reduzieren würde, dann würden sich laut Dr. Toni Meier von der Uni Halle folgende Effekte ergeben:

    • Eine Fläche, die größer ist als Nordrhein-Westfalen würde als Acker- und Weideland verschont (34.084 km2).

    • Es würde so viel Wasser eingespart, wie in 800.000 Badewannen passt (etwa 112.000.000 Liter).

    • Die weniger verbrauchte Energie könnte den Bedarf von 1.000.000 Durchschnittsbürgern decken.

    • Ein einzelner Durchschnittsbürger könnte durch die Halbierung seines Fleischkonsums so viel von dem Gas CO2 (das ja angeblich so schädlich ist und zur Klimaerwärmung beiträgt) einsparen, wie entsteht wenn er mit einem Mittelklassenwagen zwanzigmal von München nach Hamburg und wieder zurück fährt (31.000 Kilometer). Jemand, der seinen CO2-Fußabdruck entsprechend reduzieren möchte, könnte somit entweder den Fleischkonsum halbieren, oder von der Strecke, die er üblicherweise mit dem Auto fährt einen Anteil von über 30.000 Kilometern zukünftig mit dem Fahrrad fahren. Wenn man sich entscheiden muss, dann ist es aus Umweltschutzsicht also besser, auf Fleisch zu verzichten, als auf den PKW. Noch besser ist es aber natürlich, weder Fleisch zu essen, noch mit dem Auto zu fahren.

    Quelle: WDR, Servicezeit, Reportage Esstrend Vegan
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    Putenfleisch nur mit Schutzausrüstung zubereiten

    Die Gefahren des hemmungslosen Einsatzes von Antibiotika in der Fleischproduktion habe ich bereits vor längerer Zeit in einem Artikel erwähnt. Das das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sah hingegen keinerlei Bedenken.
    Ein Bericht von n-tv bestätigt nun meine Bedenken und straft die verantwortungslose Haltung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Lügen:

    Günstiges Putenfleisch aus dem Discounter ist fast immer mit multiresistenten Keimen belastet. Woher sie stammen, ist einfach erklärt: Die meisten der Puten erhalten während der Mast Antibiotika. Die Folge für die Verbraucher: Wichtige Medikamente können so ihre lebensrettende Wirkung verlieren.

    Quelle: n-tv

    Das Video kann hier angesehen werden:

    Resistente Keime nachgewiesen – Putenfleisch birgt immense Gefahren

    Der Vorschlag, wie er in dem Video unterbreitet wird, Putenfleisch nur mit Schutzhandschuhen zuzubereiten, um eine Infektionsgefahr mit potentiell tödlichen Erregern zu mindern, grenzt schon an Hohn. Menschen brauchen eigentlich kein Fleisch zur Ernährung. Wenn nun sogar die Zubereitung dieses Genussmittels so gefährlich ist, dass empfohlen wird, während der Zubereitung in der Küche Wegwerf-Handschue zu tragen (und damit noch mehr Müll zu produzieren) sollte man eher darüber nachdenken, ganz auf dieses mittlerweile unverhältnismäßig riskante Produkt zu verzichten.
    Das unsere Ernährung in Anbetracht der vielen Chemikalien, Zusatzstoffe und Hilfsmittel, gentechnischen Veränderungen und Optimierungen für die maschinelle Massenverarbeitung nicht mehr viel mit natürlichen Lebensmitteln zu tun hat, ist keine Überraschung mehr. Wenn nun aber sogar ausdrücklich gewarnt wird, das Essen, dass wir uns in den Mund schieben nicht mit den Händen anzufassen, ist eine neue Stufe des Irrsinns erreicht. Jahrtausende der Entwicklung und die Menschheit ist an einem Punkt angelangt, an dem selbst Lebensmittel nur noch als Füllstoffe zu bezeichnen sind, die im besten Fall nur dick und träge machen und im schlimmsten Fall lebensgefährlich sind.
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    Können biologisch angebaute Lebensmittel alle Menschen ernähren?

    Wir stopfen uns jeden Tag mit ungesundem industriellen Massenfraß voll, der von landwirtschaftlichen Hochleistungsbetrieben produziert oder von Sklaven auf fernen Kontinenten angebaut wird. Und natürlich gehört zu jeder Mahlzeit eine große Portion Fleisch von Tieren, die dicht gedrängt in engen Ställen gezüchtet werden. Die Krankheitserreger, die sich dort ausbreiten können nur mit Antibiotika “in Schach” gehalten werden und dafür nimmt man gerne in Kauf, dass die Erreger mit der Zeit gefährliche Resistenzen gegen diese für uns so wertvollen Medikamente entwickeln. Die Zustände in den Ställen großer Betriebe sind mitunter so erbärmlich, dass kein Betreiber eines solchen unternehmen guten Gewissens eine Schulklasse einladen oder ein Fernsehteam in seinen Räumen eine Reportage drehen lassen würde. Stattdessen drucken die Produzenten bunte Fantasiebilder von idyllischen Fantasiewelten auf die Plastikpackungen und schicken die Schulkinder in ausgewählte familiär geführte Vorführ-Bauernhöfe, die eigentlich zwischen den großen Konzernen kaum bestehen können und eine Ausnahme darstellen.
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    SUV und Hacksteak

    Sport Utility Vehicles, kurz SUVs, sind ähnlich aufgebaut, voluminös und schwer wie Geländewägen, werden aber nicht auf unwegsamen Pisten in entlegenen Gegenden eingesetzt, sondern im normalen Straßenverkehr auf gut ausgebauten Straßen. Im Gelände könnten sie auch garnicht genutzt werden, da sie nicht die wesentlichen Stärken eines Geländewagens oder deren Stauraum haben. Dafür verbrauchen SUVs wie die echten Geländewägen leider sehr viel Sprit und sind zudem für andere Verkehrsteilnehmer gefährlicher als weniger massige Fahrzeuge.
    Kein Wunder, dass solche Fahrzeuge eher kritisch gesehen werden und man sich fragt, warum die SUV-Fahrer mit solchen Fahrzeugen durch die Gegend fahren müssen, anstatt einen Kleinwagen oder eine normale Limousine mit weniger Spritverbrauch zu verwenden. Solche Fahrzeuge würde den Fahrer ebenso an sein Ziel bringt. Wenn dann ein Fahrer folgenden Gedanken sagen würde, müsste man sich ernsthaft fragen, was das für ein rücksichtsloser Mensch der SUV-Fahrer ist: “Ich weiß, dass das Fahrzeug Unmengen an Sprit verbraucht und für andere Verkehrsteilnehmer besonders gefährlich ist, aber das ist mir egal. Mir gefällt das Fahrgefühl und ich werde nicht mit einem anderen Fahrzeug umherfahren, auch wenn es mich ebenso gut an mein Ziel bringt.”.
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    Was Kinder in der Schule (nicht) lernen

    Die Kinder und Jugendlichen lernen im Biologieunterricht viele Dinge über die Lebewesen auf diesem Planeten, aber sie lernen nicht, das Leben anderer zu schätzen und zu respektieren. Für viele Jugendliche ist es auch nach Abschluss der Schule selbstverständlich, dass Tiere dazu da sind, uns zu im Zirkus zu belustigen, für uns zu arbeiten und zu sterben, wenn wir ein Fleischgericht essen wollen.

    Die Kinder lernen in Mathematikunterricht, wie man Zins- und Zinseszinsrechnung durchführt, sind aber nach Abschluss der Schule nicht in der Lage, die Auswirkungen des zinsbasierten Geldsystems zu erfassen. Die Dramatik und die Folgen des exponentiellen Wachstumszwanges erschließt sich ihnen nicht.

    Die Kinder lernen im Geschichtsunterricht, welche grausamen Verbrechen durch Politik und Militär in der Vergangenheit verübt wurden, verstehen aber nach Abschluss der Schule nicht, dass sich auch im heutigen System daran nichts geändert hat. Wir leben in friedlichen Zeiten, wird immer wieder behauptet. Während unsere Großeltern noch in den Weltkriegen um ihr Leben fürchteten, haben wir solche Sorgen nicht mehr. Dabei wird aber vergessen, dass die Konflikte lediglich in anderen Teilen der Welt ausgetragen werden. Konflikte, an denen auch Deutsche Soldaten beteiligt sind und deutsche Rüstungskonzerne gigantische Gewinne erzielen.

    Kinder lernen im Werkunterricht handwerkliche Fähigkeiten auszubauen, wenn aber der Toaster kaputt gegangen ist, wird er weggeworfen, weil ihn doch niemand reparieren kann.

    Kinder lernen im Religionsunterricht, dass der Physiklehrer und der Biolehrer lügen, schließlich wurde die Erde in sieben Tagen von Gott erschaffen und der erste Mann wurde aus Lehm und die erste Frau aus einer Rippe des ersten Mannes gemacht, wie es in der Bibel nachzulesen ist. Die Kinder lernen aber nicht, dass in der Bibel auch steht, dass es verboten ist, Zinsen zu nehmen.

    Warum müssen Kinder eigentlich in die Schule?
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  • Literaturempfehlungen

    Tiere klagen an

    Tiere klagen an
    »Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.«
    Mahatma Gandhi

    Es lohnt sich, über diese Aussage nachzudenken. Der wahre Charakter und die wirkliche Einstellung eines Menschen zeigt sich darin, wie er schwächere Lebewesen behandelt. Quält er sie, weil er es kann und sich dazu legitimiert fühlt? Tötet er die Schwachen gar zur Befriedigung primitiver Bedürfnisse? Oder behandelt er die wehrlosen Lebewesen trotz ihrer nachteiligen Position mit Anstand und Respekt?

    Viele Menschen verhalten sich anderen Menschen gegenüber freundlich. Das ist natürlich gut so und für das Zusammenleben auch unabdingbar. Dieses Verhalten entspringt aber vermutlich nicht einem grundsätzlichen Respekt anderen Lebewesen gegenüber, sondern nur der Angst um sich selbst. Wer andere Menschen schlecht behandelt, riskiert Geld- und Freiheitsstrafen. Wer den Nachbar verprügelt, weil er schon wieder so laut nervtötende Musik hört, wird ihn möglicherweise bald mit seinem Anwalt vor Gericht wiedersehen. Und wir werden auch nicht einen Passanten erschießen, weil wir seinen Mantel haben möchten. Auch hier würden wir mit hohen Strafen rechnen müssen.
    Was aber, wenn wir einem Lebewesen gegenüberstehen, das sich nicht wehren kann? Sind wir dann immer noch so zurückhaltend? Wohl kaum. Nutztiere werden in stinkenden Ställen zusammengepfercht, um billig Milch und Fleisch zu produzieren. Und so manch ein Tier wird wegen seines Pelzes erschossen. Tiere haben gewöhnlich keinen Anwalt. An ihnen können wir uns nach Herzenslust vergreifen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen – und genau das tun wir üblicherweise ausgiebig. Wir töten und misshandeln Tiere, um einen matschigen Hamburger mit Rindfleisch essen zu können und es ist uns egal, dass dafür ein Lebewesen sterben musste. Von den Kühen droht uns keine Gefahr. Sie können sich ja nicht wehren.

    Es gibt nur wenige Menschen, die sich für Tiere einsetzen oder zumindest über den Umgang mit ihnen nachdenkt. Menschen, wie der Anwalt und Buchautor Antoine F. Goetschel, der sich dem Tier in Recht, Ethik und Gesellschaft gewidmet und als Rechtsanwalt für Tierschutz in Strafsachen des Kantons Zürich (Tieranwalt) tätig war. Dies ist eine seltene Ausnahme in einer traurigen Welt, in der Tiere üblicherweise keinen Schutz durch Anwälte genießen.

    Titel: Tiere klagen an
    Autor: Antoine F. Goetschel
    Seiten: 272
    Verlag: Fischer Scherz
    Veröffentlichung: 05.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13:978-3-651-00002-5
    Preis: 19,99 Euro
  • Literaturempfehlungen

    Tiere Essen

    Tiere Essen
    Es gibt viele Dinge, die uns gefallen und die wir gerne hätten, die wir aber dennoch nicht einfach nehmen können. Wenn ein anderer eine prall gefüllte Geldbörse besitzt, die wird selbst gerne unser Eigen nennen würden, so können wir ihm diese dennoch nicht wegnehmen. Die gesellschaftlich anerkannten Konventionen bezüglich Anstand und Moral verhindern, dass sich jeder einfach nimmt, was er begehrt. Jede Handlung sollte abgewogen werden. Welche Vorteile entstehen mir? Welche Nachteile entstehen anderen Lebewesen dadurch?
    Auch am Mittagstisch gelten diese Regeln. Den Salat in der Schüssel des Nebenmannes nehmen wir ihm nicht einfach so weg, nur weil der eigene bereits aufgegessen ist und wir noch mehr haben möchten. Paradoxerweise ignorieren wir aber nach eigenem Ermessen die grundlegenden Regeln des Anstandes schon bei der Zubereitung des Mittagessen. Wenn wir ein Schweineschnitzel zubereiten möchten, muss dafür ein Schwein sterben. Wir nehmen dem Tier sein Leben, nur um ein Essen zu kreieren, das es uns ermöglicht, kurzzeitig den Geschmack und die Konsistenz des gebratenen Schweinefleisches im Mund zu haben. Muss das wirklich sein?

    »Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.«
    Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

    Titel: Tiere Essen
    Autor: Jonathan Safran Foer
    Seiten: 400
    Verlag: Kiepenheuer & Witsch
    Veröffentlichung: 19.08.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3-462-04044-9
    Preis: 19,99 Euro
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    Jäger schleift einen Golden Retriever fast zu Tode

    Dass Jäger offensichtlich Menschen sind, denen nicht am Wohl anderer Lebewesen gelegen ist und die kein Mitgefühl mit anderen Lebewesen haben, habe ich in verschiedenen Beiträgen bereits angedeutet. Es scheint sogar so, dass viele Jäger große Freude am Töten haben und es für sie das höchste Glück auf Erden ist, ein Tier zu erschießen. Diese Einstellung geht auch sehr deutlich aus den Artikeln in den unzähligen Jagdzeitschriften hervor, die regelmäßig erscheinen und im Kiosk oder Zeitschriftenladen von jedem käuflich erworben werden können.
    Ich kann diese Einstellung nicht nachvollziehen. Mich schmerzt es zu sehen, wie ein Tier leidet oder sein Leben verliert. Manch einem Jäger genügt es aber offenbar nicht einmal mehr, die Tiere einfach nur zu erschießen. So band jüngst ein Jäger einen Golden Retriever an sein Auto und schleifte das hilflose Tier quer durch den Ort.

    Laut Aussage des Kreisjägermeister Walter Greff will der Jäger den Golden Retriever beim Wildern erwischt haben. Dann habe er offenbar versucht, den Hund an der Anhängerkupplung seines Autos zur Polizei zu bringen.
    Ein Jäger sollte wissen, dass Golden Retriever ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden. Man setzte diese Hunde ein, um geschossene Vögel – auch aus dem Wasser – zu apportieren (engl.: to retrieve „zurückbringen“).
    Jäger züchten sich die Hunde, um bequemer der Jagd nachgehen zu können. Sie schießen bequem nach eigenem Ermessen Tiere tot und die Hunde machen “die drecksarbeit”. Wenn dann ein solcher Hund den antrainierten und genetisch gefestigten Impulsen folgt, wird er von den Jägern, die seine Dienste sonst gerne in Anspruch nehmen, gequält. Das ist doch der reinste Irrsinn! Gerade als Jäger müsste der Mann über die Geschichte dieser Hunderasse informiert sein und zumindest Verständnis für das Verhalten des Hundes aufbringen. Er selbst kann sich nicht zurückhalten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, ein Tier zu jagen. Von einem Hund der zur Jagd gezüchtet wurde, verlangt er es aber.

    Kaum vorstellbar, dass Menschen, die so grausam sind, als “waffenrechtlich zuverlässig” eingestuft werden und damit einen Waffenschein und Waffen besitzen dürfen. Andere Menschen dürfen nichteinmal eine Spielzugpistole in der Öffentlichkeit tragen, wenn diese einer echten Waffe zu ähnlich sieht und damit als Anscheinswaffe gewertet wird. Und solche Leute laufen mit einem geladenen Gewehr durch die Gegend. Wenn solche Menschen bei der Überprüfung für einen Waffenschein nicht aussortiert werden, dann frage ich mich was für einen miesen Charakter man haben muss, um tatsächlich keinen Waffenschein zu erhalten oder wie zuverlässig diese Prüfungen sind.

    Weitere Informationen:
    Jäger soll Hund fast zu Tode geschleift haben
    Jäger schleift Hund fast zu Tode
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    Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt

    Filmmaterial zeigt Tierquälerei – Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt

    Erschütterndes Filmmaterial zeigt die grausame Realität in Schweinezuchtbetrieben – massenhaft werden dort Ferkel kurz nach der Geburt getötet. Nicht weil sie krank sind. Züchter wollen so offenbar überflüssige Tiere entsorgen. Tierschützer sind fassungslos.

    [..]

    Die Aufnahmen zeigen, dass sie kleine Ferkel hochheben, kurz anschauen und dann mit voller Wucht auf dem Fußboden der Anlage oder an den Zwischenwänden erschlagen. Auf einigen Bildern ist den Angaben zufolge deutlich zu erkennen, dass die Tiere nicht sofort tot sind, sondern minutenlang noch quälend mit dem Tod ringen.

    Was geht in den Menschen vor, die soetwas tun? Gut, dass wir Fleisch nicht benötigen, um zu überleben. Wir können also problemlos darauf verzichten und solchen Leuten einen Teil der finanziellen Grundlage entziehen.

    Der gesamte Artikel kann bei FOCUS Online nachgelesen werden: Filmmaterial zeigt Tierquälerei – Züchter erschlagen massenweise Ferkel nach der Geburt
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    Windkraftanlagen! Pro oder Contra? Oder vielleicht Prontra?

    Wachstum, Wachstum über alles!


    Ein Auszug aus der Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Jahrestreffen 2013 des World Economic Forumam 24. Januar 2013 in Davos:[1]

    Wir haben ein Jahr hinter uns, in dem das Wirtschaftswachstum in fast allen Industrieländern relativ gering ausgefallen ist. Die Weltwirtschaft ist in 2012 insgesamt gerade einmal um drei Prozent gewachsen.

    Und Bei Merkur-Online ist zu lesen:[2]

    Wirtschaftswachstum sicherzustellen sei eine Daueraufgabe, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Video-Podcast.

    Damit ist klar, wohin die Reise gehen soll: immer schneller, immer mehr! Ein Wachstum der Wirtschaft von lediglich drei Prozent pro Jahr hat eine Verdopplung der Wirtschaft etwa alle 25 Jahre zur Folge – und drei Prozent sind Frau Merkel eigentlich zu wenig.
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    Wasser sparen, wo kaum etwas zu sparen ist

    Um ein Kilogramm Schweinefleisch zu produzieren, werden etwa 5.000 Liter Wasser benötigt (Regen- und Leitungswasser, siehe auch “virtueller Wasserverbrauch“). Ein Kilogramm Rindfleisch schlägt gar mit zirka 15.000 Liter zubuche. Wenn jemand an fünf Tagen jeweils 200 Gramm Fleisch isst und jeweils einmal am Tag die unverdaulichen Überreste über die Toilette in die Kanalisation spült, kommen noch einmal Volumen von 10 Litern pro Spülung noch etwa 50 Liter Wasser aus dem Spülkasten hinzu.

    Wand-WC 'Euroabgang'
    Während die Fleischproduktion mit ihrem immensen Wasserverbrauch seitens der EU aber nach besten Möglichkeiten subventioniert und gefördert wird,[1] versuchen die Politiker beim Wasserverbrauch der Toilettenspülung um jeden Liter zu feilschen. So sollen die Klospülungen auf sechs Liter pro Spülgang reguliert werden.[2][3] 5.000, 10.000 oder gar 15.000 Liter für die Fleischproduktion sind nicht der Rede wert. Aber die 50 Liter Spülwasser aus dem Spülkasten müssen zugunsten des Umweltschutzes auf 30 Liter reduziert werden. Da die Kanalisationen aber nur funktionieren, wenn genügend Wasser vorhanden ist, könnte es sogar sein, dass das fehlende Wasser nachträglich bei Spülungen durch das Wartungspersonal in die Kanalisation gebracht werden muss. Damit wäre der “Spareffekt” wohl sowieso hinfällig.
    Nun, das ist nicht das, was ich mir unter “Umweltschutz” vorstelle. Wäre es nicht zielführender, die Unterstützung für die Produktion von Nahrungsmitteln mit einem übermäßigen Ressourcenverbrauch einzustellen? Um ein Kilogramm Kartoffeln ernten zu könnten, müssen beispielsweise nur etwa 150 Liter Wasser aufgewendet werden. Auch bei anderen pflanzlichen Produkten sieht die Bilanz ähnlich positiv aus. Da Menschen sich weitgehend auf Basis pflanzlicher Kost ernähren können, wäre es ein großer Schritt, auf eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hinzuarbeiten. Damit ließe sich nicht nur viel Wasser einsparen, sondern auch gleich der Landverbrauch, der Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und Fungiziden, der Stromverbrauch, der Medikamentenverbrauch, der Treibstoffverbrauch, der Materialverschleiß und das Gülleaufkommen reduzieren. Und anstelle von Subventionen für den Fleischexport in ferne Länder, könnten Landwirte Zuwendungen erhalten, die ausdrücklich für regionale Märkte produzieren.
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    Das Schweinesystem – Wie uns die Fleischindustrie krank macht

    Vor nicht allzulanger Zeit standen wir in einem Warenhaus an einer Kültruhe, in der die vegetarischen Produkte angeboten wurden. Im Vergleich zu den vielen Kühltruhen, die in langen Reihen mit Fleisch gefüllt waren, war das Angebot an vegetarischen Produkten nicht sonderlich umfangreich. Aber wir standen eine Weile dort und überlegten, was wir denn kaufen könnten. Die Verpackungen bereiteten uns ein wenig Kopfzerbrechen. Die Lebensmittel- beziehungsweise Füllstoffindustrie bietet zwar einzeln verpackte Schokoladenbonbons an, die Bratlinge für einen Burger gab es aber nur in Zweier- oder gar Viererpacks. Reißt man die Verpackung auf, muss man bis zu vier Burger essen, damit nichts schlecht wird. Möchte man zwei Burger mit jeweils einer anderen Auflage, dann sind zwei Packungen zu öffnen, was durchaus für vier bis acht belegte Brötchen reicht. Zudem sind einige der vegetarischen Auflagen von einem Hersteller, dessen Hauptgeschäft auf dem Schlachten und dem Verkauf von Fleischprodukten beruht. Was nun? Kauft man die vegetarischen Produkte, um damit ein Zeichen zu setzen, dass Bedarf hierfür besteht? Oder boykottiert man die Produkte dieses Herstellers komplett.
    Fragen über Fragen. Gleichzeitig war eine ältere Dame ebenfalls damit beschäftigt, ein vegetarisches Gericht aus der Kühltruhe zu suchen. Wir kamen ins Gespräch und sie erklärte uns, dass sie nun auch dazu übergegangen ist, vegetarische Produkte, zu kaufen, anstatt Fleisch und dass ihr diese gut schmecken. Und sie war sich sicher, dass in Zukunft immer mehr Menschen so handeln werden.
    Ja, das ist sehr zu hoffen. Warum das zu hoffen ist, ist zufällig gerade in der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Der Spiegel” zu lesen. “Das Schweinesystem – Wie uns die Fleischindustrie krank macht”, lautet der Bericht.
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    Vermeintliche Hilfe durch die Fed

    “Nominierung durch Obama – Janet Yellen will mit der Fed allen Amerikanern helfen”[1]

    So lautet der Titel eines Artikels über die Nominierung von Janet Yellen für den Vorsitz der amerikanischen Zentralbank Fed.
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    Tepco leitet 1130 Tonnen kontaminiertes Wasser ins Meer

    Über Fukushima gingen etwas größere Regenmengen nieder und schon ist die Situation am havarierten Atomkraftwerk, die eh nie unter “Kontrolle” war noch weiter außer Kontrolle geraten. Wohin mit dem vielen Regenwasser? Die Auffangbehälter reichen nicht aus. Nun ja, am besten einfach ins Meer. Das ist billig und früher oder später wird dort ohnehin auch der Inhalt der Auffangbehälter gelangen. Wie soll man so viel Flüssigkeit über Jahrtausende aufbewahren?

    Weiter lesen: AKW Fukushima: Tepco leitet 1130 Tonnen kontaminiertes Wasser ins Meer

    Und in Anbetracht dieser Katastrophe gibt es tatsächlich viele Menschen, die versuchen, die Situation schönzureden. Mit fadenscheinigen Argumenten wird die Zerstörung der Umwelt verharmlost. Warum tut man sowas? Unwissenheit? Respektlosigkeit?
    Aber was erwartet man in einer Welt, in der es offensichtlich ganz normal ist seinen hochgefährlichen Müll einfach im Meer zu versenken, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen. So hat wird in der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague ebenfalls radioaktive Abwasser ins Meer geleitet: “Wiederaufarbeitung in La Hague Schleichende radioaktive Verseuchung und illegale Einleitungen” und das russische Militär hat vor einigen Jahren einfach ein defektes Atom-U-Boot im Meer versenkt: “K-27 wurde heimlich versenkt – Russisches Atom-U-Boot droht Arktis zu verseuchen“.
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