Berichte

RKI will Veröffentlichung von Studie verhindern

In Zeiten einer Pandemie, in welcher die Bundeskanzlerin mit der Begründung der Pandemiebekämfung immer mehr Macht an sich reiß und scheinbar regelrecht einer umfassenden Ermächtigung entgegentrebt. In einer Demokratie, wie wir sie üblicherweise verstehen, wäre zu erwarten, dass mit Steuergeldern bezahlte Forschungsergebnisse, welche die Maßnahmen der Bundeskanzlerin stützen (oder widersprechen), der Öffentlichkeit auch uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Dies gilt ebenso für die Rohdaten, welche bei Untersuchungen und Forschungsarbeiten ermittelt werden!

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwendungs- und maßnahmenorientierten biomedizinischen Forschung.

Quelle: RKI: Das Robert Koch-Institut

Als Obere Bundes­behörde im Geschäfts­bereich des Bundes­gesund­heits­ministeriums ist das RKI nicht auf Finanzierung durch die Industrie angewiesen.

Quelle: RKI: Das Leitbild des Robert Koch-Instituts

Eine solche Transparenz, welche selbstverständlich sein sollte, ist in Deutschland jedoch nicht vorgesehen. Darauf weist beispielsweise ein Beitrag bei Heise hin:

Das bundeseigene Institut will nicht, dass die Zusammenfassung von Erkenntnissen zum Übertragungsrisiko durch vollständig geimpfte Personen veröffentlicht wird.

[..]

Diese Erkenntnisse, die das RKI auf Bitten der Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. März Spahns Ministerium bereits am 31. März in einer Zusammenfassung übermittelte hatte, wurden zwar an einzelne Medienvertreter herausgegeben; der breiten Öffentlichkeit sollen sie offenbar aber nicht zugänglich gemacht werden. Einer Veröffentlichung im Netz widerspricht das RKI nämlich ausdrücklich. Mehrere Nachfragen von c’t zu einer Begründung blieb seitens des RKI unbeantwortet, auch wollte das RKI keine Auskunft zur Zahl der eingegangenen Anträge nach dem Informationsfreiheitsgesetz geben.

Quelle: RKI will keine Veröffentlichung von Geimpften-Studie

Auch wenn dies nicht so direkt gesagt wird, werden die einzelnen Länder immer weiter entmachtet, während das Regime (lateinisch regere ‚geraderichten‘, ‚lenken‘, ‚herrschen‘) der Bundesregierung immer mehr Befugnisse an sich reißt … natürlich nur zur Pandemiebekämfung.
Während die Einschränkungen also immer weiter verschärft werden sollen, wie auch dem neuen Entwurf des Infektionsschutzgesetzes zu entnehmen ist, werden die Betroffenen über die grundlegenden Erkenntnisse zur Pandemie und den Maßnahmen bewusst im Unklaren gelassen.

Rechtzeitig vor den nächsten Wahlen werden dann wieder auf Kosten der Steuerzahler bunte Plakate gedruckt, auf denen mit zwei oder drei Wörtern erklärt wird, was die Politikdarsteller alles für das Volk tun und warum man sie unbedingt wählen sollte. Während wissenschaftliche Erkenntnisse und etwas komplexere Zusammenhänge nicht öffentlich diskutiert werden, unterbieten sich die für die Wähler bestimmten Plakate Jahr für Jahr in ihrer Stumpfsinnigkeit. Diese “Informationen” werden den meisten Menschen aber auch bei den nächsten Wahlen wieder genügen, eine “fundierte” Entscheidung an der Wahlurne zu treffen und Politiker zu wählen, die dann die nächsten vier Jahre nur das Beste für die Bürger des Landes wollen. In Deutschland steht der Bürger immer im Mittelpunkt … damit ihn die Politiker von allen Seiten ausnehmen können.