Berichte

Privatflugzeug mit Sonnenterasse

Während normale Menschen mit dem Lastenfahrrad zum Einkaufen fahren sollen, um die Welt vor dem nahen Untergang zu retten und die Fridays-for-Future-Kinder alle Möglichen Forderungen zur Rettung des Klimas stellen, zeigt die Lufthansa Technik auf der Dubai Airshow sein Konzept “Explorer”, die Superyacht der Lüfte. Ein Luxus-Flugzeug, das beispielsweise auf einem A330-Frachter basieren kann. Wichtig ist, dass das Flugzeug eine Ladeluke hat, die zu einer ausfahrbaren Sonnenterasse umgebaut werden kann.
Auch die Innenausstattung kann sich sehen lassen. In der VIP-Großraumkabine der Explorer-A330 soll ein maßgeschneidertes Projektionssystem eingebaut werden können, welches virtuelle Welten an die Decke projiziert.
Und während für den normalen Tourismus schon Linienflüge in der Economy-Class eine unvertretbare Umweltverschutzung darstellen, werden die Superreichen in einem privaten Flugzeug, das groß genug ist, dass darin hunderte Menschen reisen könnten, eine Garage für ihre Fahrzeuge eingerichtet haben. So schreibt Flug Revue: Die “Mobility Lounge” im Frachtraum entwickelt Lufthansa Technik zusammen mit dem Bottroper Auto-Veredler Brabus – und damit die mitreisenden Gäste direkt sehen können, was in der fliegenden Garage so herumsteht, lassen sich die automobilen Kostbarkeiten durch einen Glasboden bequem vom Hauptdeck aus bewundern.

Umweltschutz ist gut und richtig. Wenn aber auf der einen Seite solche Luxusprojekte für Ultrareiche von den Behörden genehmigt werden, dann können die Behörden gewiss nicht mehr plausibel begründen, warum die weniger betuchten Menschen aus Umweltschutzgründen möglichst keine Flugreisen mit Linienflügen mehr machen sollen. Das würde nämlich bedeuten, dass es durchaus legitim ist, die Umwelt nach Lust und Laune zu belasten, man muss es sich lediglich leisten können. Und die Menschen, die sich die hemmungslose Energie- und Ressourcenverschwendung nicht leisten können, die müssen besonders sparsam leben, um die Schäden welche die Reichen verursachen, auch noch auszugleichen.