Berichte

Mit vollen Taschen auf dem Weg an die Spitze der Politikdarsteller

Man hat immer wieder den Eindruck, dass auf dem Weg an die Spitze der Politik eine Negativauslese stattfindet. Moral und Anstand scheinen selbst für möglicherweise zukünftige Bundeskanzlerinnen keine wesentlichen Voraussetzungen sein. Während die GRÜNEN von den Menschen fordern, zum Wohle des Klimas immer höhere Abgaben zu zahlen und in vielen Belangen kürzer zu treten sollen, um das Klima zu retten, hat die Parteivorsitzende des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Annalena Baerbock, keine Probleme damit sich die Taschen zu füllen. Dabei stellt sich die Frage, wofür sie überhaupt so viel Geld benötigt. Zum Leben reicht im Zweifelsfall auch der Sozialhilfesatz und das darüber hinausgehende Einkommen bedeutet letztlich nur eine zusätzliche Belastung für die Umwelt, um es zunächst etwas provokant darzustellen. Natürlich soll jeder das Recht haben, sich auch gewisse Annehmlichkeiten zu erarbeiten. Von einer Vorsitzenden einer Partei, bei der der Umweltschutz über allem steht, könnte man jedoch annehmen, dass sie eher bescheiden lebt.

Grundsätzlich ist der Schutz der Umwelt natürlich ganz wesentlich und sollte bei jeder Handlung mit eingeplant werden. Ein Beispiel: Ohne Verpackungen kommen wir nur schlecht aus, weshalb es kontraproduktiv wäre, Verpackungen grundsätzlich zu verbieten. Es wird aber problemlos möglich sein, Verpackungen auf ein notwendiges Maß zu reduzieren. Es sollte also zukünftig nicht mehr der Fall sein, dass Produkte in extra großen Verpackungen im Regal stehen, nur um mehr Inhalt vorzutäuschen.
Und so gäbe es noch viele, viele weitere Möglichkeiten, die Umwelt durch kleine Anpassungen oder innovative Verbesserungen zu entlasten, ohne gleich die Wirtschaft stillzulegen. Ganz zu schweigen vom Potential, das sich durch ein gerechtes Geldsystem mit fließendem Geld in Kombination mit einem sozialen Bodenrecht, einem bedingungslosem Grundeinkommen und einer freien Presse erzielen ließe. Diese vielen kleinen Verbesserungen spielen in der Politik aber scheinbar keine Rolle, ebenso wie eine tatsächliche grundlegende Verbesserung des Finanz- und Wirtschaftssystems. Vor allem die GRÜNEN fordern zum Schutz der Umwelt gleich massive Einschränkungen vom Volk und nehmen auch die Zerstörung ganzer Wirtschaftszweige in Kauf. Solche Forderungen dürfen die GRÜNEN natürlich stellen und möglicherweise können sie die von ihnen vorgesehenen Maßnahmen auch mit Zwang und Gewalt durchsetzen. Dann würde aber der Anstand gebieten, dass die Verantwortlichen Politiker selbst auch entsprechend vorbildlich leben. Wer ein vielfaches des Geldes erhält, das ein normaler hart arbeitender Bürger an Lohn bekommt, der wirkt nicht unbedingt glaubwürdig, wenn er vom Ressourcensparen und dem Schutz der Umwelt redet.

Dass das Geld, das Frau Baerbock erhält, muss übrigens erarbeitet werden. Das Geld wächst schließlich nicht ökologisch sparsam auf Bäumen. Die dafür notwendige Arbeitsleistung geht natürlich immer mit dem Verbrauch von Energie und Ressourcen einher. Man könnte also von einer Umwelt- und Klimaschützerin erwarten, dass sie mit gutem Beispiel vorangeht und in jeder Hinsicht sparsam und bescheiden lebt und nicht bei jeder Gelegenheit in die Taschen der Steuerzahler greift, um die eigenen Taschen immer weiter zu füllen. Schließlich stellt der Klimaschutz in ihrer Partei ein ganz wesentliches Element dar und am wenigsten belastet man das Klima, wenn man möglichst nicht am Wirtschaftsleben teilnimmt. Das Konzept der Einschränkung zum Schutz der Umwelt hat bei den GRÜNEN, ja auch eine gewisse Tradition. Immerhin erwarten die Politiker der GRÜNEN auch vom Volk, dass die Menschen sich zum Schutz der Umwelt in Verzicht üben sollen und verleihen diesen Forderungen bei Bedarf auch gerne mit knallharten Verboten Nachdruck. Verbote stehen bei den GRÜNEN ganz hoch im Kurs. Als ich in einer Suchmaschine das Stichwort “Verbotspartei” eingegeben habe, verwiesen die ersten Treffer – wenig überraschend – auf Beiträge zu den GRÜNEN. Wer also von anderen Menschen ständig Verzicht und Sparsamkeit fordert, sollte mit gutem Beispiel vorangehen.

Einem Bettelmönch würde auch niemand als glaubwürdig empfinden, wenn er mit einer Rolex am Arm in einen Ferrari steigt.

Bonus-Zahlungen für Ehrenämter? Das gibt es nur bei den Grünen. Seitdem Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin ausgerufen wurde und unter besonderer Aufmerksamkeit der Medien steht, fallen immer mehr Ungereimtheiten auf. Transparenz und Toleranz waren immer Anspruch der grünen Partei. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus.

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