Berichte

Hundewelpe wurde bei einem brutalen Überfall tödlich verletzt

Im Sozialgesetzbuch ist geregelt, dass Personen, die sich in besonders schwierigen Lebensverhältnissen befinden oder soziale Schwierigkeiten haben, Hilfen und Unterstützung zustehen. Dazu zählen: persönliche Betreuung, Beratung, Hilfen bei der Beschaffung und dem Erhalt einer Wohnung, Unterstützung beim Einstieg ins Arbeitsleben oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Zudem haben wohnungslose Menschen grundsätzlich dieselben Ansprüche wie allen anderen Bürger auch. Wenn sie arbeitslos sind, können sie Arbeitslosengeld beziehungsweise Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende beziehen. Deutsche Bürger, die nicht erwerbsfähig sind, haben Anspruch auf Sozialhilfe.

Quelle: Niemand muss obdachlos sein? Warum das nicht stimmt – und was sich ändern muss

Eine gewisse Eigeninitiative ist zwar notwendig, aber wenn man sich ein wenig einbringt und bemüht, dann wird man in Deutschland in schlimmen Zeiten glücklicherweise so viel Unterstützung erhalten, dass man im Winter nicht auf der Straße erfrieren oder verhungern muss. Es mag viele in diesem Land schief laufen, aber zumindest diese grundlegende soziale Absicherung besteht noch und ich hoffe, dass dies auch so bleibt.
Es ist hierzulande gewöhnlich also nicht notwendig, Geld auf kriminellen Wegen zu beschaffen, um sich zumindest grundlegende Bedürfnisse erfüllen zu können. Wie im oben zitierten Artikel zu lesen ist, ist die Hemmschwelle durchaus hoch, die Unterstützung in Anspruch zu nehmen, so dass viele Menschen letztendlich doch lieber auf der Straße leben, als sich den Behörden “zu stellen”. Wenn aber jemand seine Mitmenschen überfällt und ausraubt, anstatt das Sozialsystem in Anspruch zu nehmen und zu versuchen, sich im Gegenzug für die Gesellschaft einzubringen, dann ist das überaus verwerflich. Die Motivation hierfür könnte vielleicht auch sein, dass Raubüberfälle finanziell lukrativer sind, als Sozialhilfe. Und vielleicht gibt es für den ein oder anderen tatsächlich nur die Möglichkeit, auf kriminellen Wegen zu Geld zu kommen. Offensichtlich ist das Risiko von der Polizei gefasst und von der Justiz verurteilt zu werden so gering, dass es sich lohnen kann, die schiefe Bahn einzuschlagen.
Dabei nahmen die Verbrecher anderen Menschen jedoch etwas weg, das ihnen rechtlich und vermutlich auch moralisch nicht zusteht. Anstelle einer gewissen Demut in Anbetracht des falschen Handelns gehen die Täter jedoch oftmals überaus aggressiv vor und scheinen bei der Gewaltanwendung keine Hemmungen zu kennen.

Wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, tatsächlich nur durch Diebstahl und vielleicht sogar Raub sein eigenes Überleben sichern kann, dann könnte er zumindest unnötige Gewalt gegenüber den Opfern vermeiden. So viel Anstand scheinen einige Verbrecher jedoch nicht zu haben.

In Unna hat ein Mann eine Frau überfallen und dabei einen Hundewelpen durch Tritte so sehr verletzt, dass das kleine Tier eingeschläfert werden musste.

Als eine Frau mit ihrem elf Wochen alten Hund spazieren ging, hat sie ein Mann angesprochen und ihre Wertsachen gefordert. Dabei wurde er höchst aggressiv und schlug und trat den kleinen Welpen – er musste anschließend eingeschläfert werden.

Quelle: RP Online: Mann überfällt Frau und verletzt Welpen tödlich