Berichte

Gesetze der Natur

Wenn man der religiösen Lehre zugeneigt ist, dann ist die Kirche eine eher ungeeignete Stelle des Erkenntnisgewinns, wie viele Menschen ja bereits selbst erkannt haben. Die Kirche als Institution ist stark auf den Ausbau und Erhalt der grobstofflichen irdischen Macht ausgerichtet und lässt sich dabei auch viele Dinge zu Schulden kommen, die den (göttlichen?) Gesetzen der Natur vollkommen widersprechen!

Dabei handelt es sich um folgende Gesetze:

Das Gesetz der Wechselwirkung

Das Gesetz der Anziehung der Gleichart

Das Gesetz der Schwere

Das Gesetz des Ausgleichs

Das Gesetz der Bewegung

Möglicherweise gibt es tatsächlich solche vollkommene Grundregeln, nach denen die Abläufe in dieser Welt stattfinden. Ein gläubiger Mensch kann diese Gesetze auf einen unfehlbaren göttlichen Willen zurückführen, als Atheist kann ich für diese Gesetze hingegen mit meinem bisherigen bescheidenen Wissen keine Ursache benennen und ich kann natürlich auch nicht beweisen, dass es solche Gesetzmäßigkeiten tatsächlich gibt. Unabhängig von der persönlichen Einstellung wird der eine diese Gesetze also als “Schöpfungsgesetze, Naturgesetze, kosmische Gesetze oder Gottgesetze” bezeichnen und der andere eher neutral nur als “universelle Gesetze der Natur”.

Sie bilden die, auch für uns Menschen erkennbare, Auswirkung (des Schöpferwillens)! Von daher sind sie mit menschlicher Gesetzgebung nicht annähernd vergleichbar, sondern es handelt sich bei diesen universellen Gesetzen um überall präsente, selbstwirkende Kräfte, denen sich nichts und niemand entziehen kann. Da sie aus der Vollkommenheit stammen, sind sie ebenfalls vollkommen und auf einen unbedingten Aufbau und wirklichen Fortschritt ausgerichtet, auf das Wohl aller Menschen, Tiere und der Natur!

Diese Ordnung wird in der Kirche gewöhnlich nicht besprochen, denn dann würde schnell klar werden, wie massiv diese Institution immer wieder mittels des freien Willens der verantwortlichen “Würdenträger” gegen die Schöpfungs- beziehungsweise Naturgesetze verstößt.

Sollten diese Gesetze tatsächlich wirken (Davon ist auszugehen, wenn es eine allmächtigen Gott gibt. Aber auch ohne Gott kann es solche Gesetze geben.), dann können Menschen aufgrund ihres freien Willens die Weichen für die unabwendbaren Auswirkungen der Gesetze selbst stellen. Das heißt nun aber auch, das Menschen die Möglichkeit haben unvorstellbar Schlechtes zu tun und gemäß dem Gesetz der Anziehung wird das Schlechte weiteres Schlechtes anziehen und die Menschen immer weiter in der Grobstofflichkeit hinabziehen, da nur leichte und lichte Gedanken und Taten zum Feinstofflichen hinführen können. In diesem Sinne können sogar bereits schlechte Gedanken, die auch eine Form der Energie darstellen, ein entsprechendes Morphogenetisches Feld erzeugen und weitere schlechte Gedanken anziehen.

Passend dazu auch ein schönes Sprichwort:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Charles Reade (1814 – 1884), englischer Schriftsteller
Zugeschrieben, geht möglicherweise auf ein chinesisches Sprichwort zurück

Jeder Mensch wird gemäß dieser Gesetze (sofern sie tatsächlich exisiteren) aber auch mit den Auswirkungen konfrontiert werden, die sein Denken und sein Handeln zur Folge hat. Das kann direkt hier im Diesseits (in der aktuellen oder einer zukünftigen Inkarnation) oder auch im Jenseits als feinstoffliches Geistwesen sein. Man spricht in diesem Zusammenhang von Karma, also des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg.

Als eher wissenschaftlich orientierter Mensch stehe ich diesen Ansichten natürlich tendenziell kritisch gegenüber. Dennoch handelt es sich um sehr spannende Gesetzmäßigkeiten, die es durchaus Wert sind, erforscht zu werden. Auf jeden Fall sollten Hinweise auf die Gültigkeit dieser Gesetze entsprechende Beachtung geschenkt werden.
Ein gläubiger Menschen wird diese Gesetzmäßigkeiten kaum in Frage stellen können, sollte aber natürlich dennoch kritisch an sie herangehen. Allerdings werden sich selbst die gottesfüchtigesten Menschen nur in seltenen Fällen näher mit dem Thema befassen, da die meisten Menschen glauben, ihrer Schuldigkeit genüge getan zu haben, wenn sie einmal in der Woche am Sonntag (oder einmal im Jahr an Weihnachten) in die Kirche gehen und dem Pfarrer bei seiner Predigt zuhören. Eigeninitiative sucht man hier vergebens.

Für diejenigen, die sich eigenverantwortlich mit dem Thema befassen möchten, gibt es verschiedene Literatur, die durchaus aber natürlich auch kritisch zu betrachten ist.

Im Lichte der Wahrheit: Gralsbotschaft (Autor: Abd-ru-shin)

Ein Wanderer im Lande der Geister (Autor: Franchezzo)

Das Blutgeheimnis: Entschlüsselung des Lebens (Autor: Christopher Vasey)


Sehr interessant sind auch die vielen Sprachbeiträge von Eva Herman und Andreas Popp zur aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation.
Die Themen sind wissenschaftlich fundiert recherchiert, werden aber auch zunehmend unter Berücksichtigung der (göttlichen?) Gesetze der Natur betrachtet.

Podcast “Stabil durch den Wandel” von Eva Herman und Andreas Popp.

Podcast “Abendgebet” von Eva Herman.