Berichte

Eine stramme Behauptung ist besser als ein schlaffer Beweis

Auch nach fast zwei Jahren der Pandemie verbreiten Politiker, Wissenschaftler und die Verantwortlichen der Krankenhäuser permanent Angst und Schrecken mit dramatisch klingenden Behauptungen. Fragt man dann kritisch nach und fordert Quellen und Beweise für die Behauptungen, erhält man immer wieder keine konkreten Antworten. Getreu dem Motto “Eine stramme Behauptung ist besser als ein schlaffer Beweis!”. Die Verantwortlichen berufen sich mitunter ganz dreist auf den Datenschutz. Dabei ist garnicht gefordert, die Krankenakte für einen bestimmten Patienten offenzulegen, sondern anonymisierte aggregierte Daten für sinnvoll festgelegte Kohorten zu nennen. Hierbei besteht üblicherweise die Möglichkeit, aussagekräftige Daten für unterschiedliche Gruppen zu veröffentlichen, die dennoch so gewählt sind, dass Rückschlüsse auf Einzelpersonen nicht möglich sind.

Während von den Bürgern erwartet wird, dass sie persönlich Daten, wie Ausweis und Impfstatus jedem Schaffner im Zug und jedem Türsteher einer Dorfdisco oder dem Friseur offenlegen, schaffen es Konzerne mit Milliardenumsätzen nicht, grundlegende Daten statistisch so aufzubereiten, dass sie aussagekräftig sind und dennoch der Datenschutz gewährleistet ist? Und darauf begründen die Politiker dann etwa ihre weitreichenden Entschuldigen?

Droht uns der Kollaps der Intensivstationen? Charité und Vivantes geben trotz konkreter Nachfragen keine konkrete Auskunft.

Ständig werden wir vor dem drohenden Kollaps des Gesundheitssystems gewarnt. Als ich aber konkret bei Charité und Vivantes nachfrage, bekomme ich erstaunlich unkonkrete Antworten. Die Krankenhäuser haben offenbar kein Interesse, zur Aufklärung beizutragen, meint Gunnar Schupelius.

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Um diese Pandemie sinnvoll bekämpfen zu können, brauchen wir möglichst genaue Daten. Wer gefährdete Ungeimpfte gezielt ansprechen will, muss möglichst genau wissen, wer gefährdet ist. Diese Daten sind nicht durch Modellberechnungen ersetzbar.

Weiterlesen bei B.Z. Berlin: Wie ist die Lage denn nun wirklich auf den Intensivstationen?