Berichte

Das RKI räumt ungenaue Zahlen ein

Das Robert Koch Institut (RKI) räumt ein, dass die Zahlen zur Impfquote möglicherweise falsch sind. Bedenkt man, dass auf Basis solch stümperhaft erhobener Daten über die Zukunft von Millionen Menschen bestimmt wird, dann kann einem nur noch Angst und Bange werden!

In einem Bericht zur Impfquote in Deutschland räumt das RKI ungenaue Zahlen ein. Es bestehe eine „gewissen Unsicherheit“.

Im aktuellen Lagebericht gibt das Robert Koch-Institut an, dass aktuell 62,4 Prozent der Bevölkerung in Deutschland die Erstimpfung erhalten haben, während 54,8 Prozent vollständig geimpft sind. Diese Zahlen könnten allerdings wesentlich höher liegen als bisher gedacht.

Denn im Bericht zum COVID-19 Impfquoten-Monitoring in Deutschland (COVIMO) räumt die Leitforschungseinrichtung ein, dass die offiziellen Zahlen zum Impffortschritt wahrscheinlich nicht der Realität entsprechen. Laut der Behörde gibt es eine „gewisse Unsicherheit“.

Quelle: PraxisVITA: RKI meldet Fehler!

Das Robert Koch-Institut räumte nach der großkopferten Runde mit Merkel ein, bei der Interpretation von Impfquoten-Daten gäbe es wohl möglicherweise eine „gewisse Unsicherheit“.

Zum einen könnten schon wesentlich mehr junge Leute eine Erstimpfung erhalten haben und zum anderen wurde wohl schlicht vergessen, mit einzuberechnen, dass der Impfstoff Johnson & Johnson nur einmal geimpft werden muss, also schon nach der Erstimpfung als vollwertiger Impfschutz gelten muss.

Was für eine elende Schlamperei, nach der die Geschicke des Landes bestimmt werden. Der Report des RKI floss nicht mehr rechtzeitig in die Entscheidungen der Konferenz ein.

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Eine Diskrepanz allerdings, die von höchster Bedeutung für die Beschlusslage der Ministerpräsidentenkonferenz hätte sein müssen – diese Diskrepanz wurde aber erst jetzt, nach der Konferenz, thematisiert [..].

Quelle: Reitschsuter: Basieren die Corona-Beschlüsse der Bundeskanzlerin auf falschen Zahlen?