Onlinehandel soll zur Erhaltung der Innenstädte eine Paketabgabe zahlen

Die Unionsfraktion im Bundestag plant laut einem Zeitungsbericht, „den Onlinehandel mit einer Steuer auf Pakete zur Unterstützung der in der Coronakrise leidenden Innenstädte heranzuziehen“, wie der Spiegel schreibt.

Das ist wieder einmal typisch für deutsche Politiker. Seit langer Zeit verfallen und verwahrlosen die Innenstädte, ohne dass es jemand interessiert. Innenstädte sind oft schmutzig und lieblos gestaltet. Schöne Orte, an denen man sich treffen und verweilen kann gibt es in den deutschen Innenstädten eher weniger. Große Bäume, die im Sommer Schatten spenden, attraktive Grünanlagen und saubere Sitzgelegenheiten sind auch eher selten. Eine gut ausgebaute sanitäre Infrastruktur mit sauberen Toiletten wird auch nicht mehr bereitgestellt. Dazu wird es immer schwerer Innenstadtbereiche überhaupt zu erreichen. Wenn ausreichend Parkplätze vorhanden sind, dann sind diese häufig teuer. Der öffentliche Nahverkehr ist unzuverlässig und ebenfalls teuer, wenn man spontan fahren möchte und Einzelkarten kaufen muss. Dafür steht man dann an schmutzigen Bahnhöfen und hofft, dass der nächste Zug nur wieder zu spät kommt und nicht ganz ausfällt.
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Der Einzelhandel muss nicht mehr schließen … bis er schließen muss

02.09.2020

„Man würde mit dem Wissen von heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht noch einmal Besuchsverbote in den Pflegeeinrichtungen brauchen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske.“

Jens Spahn, Gesundheitsminister

Quelle: Diese Verbote würde Jens Spahn im Nachhinein nicht mehr aussprechen


13.12.2020

Der Einzelhandel wird in weiten Teilen vom 16. Dezember bis zum 10. Januar geschlossen.

Quelle: Lockdown ab Mittwoch – das haben Bund und Länder heute beschlossen


So viel dazu, was die Aussagen von Politikern wert sind.

Coronarium – Kuriositäten aus der Corona-Politik

Wenn ein Gesetz wirklich gerecht ist, müsste es sich dann nicht alleine durch Nachdenken erschließen?

Assassin’s Creed Odyssey, Sokrates

Von Anfang der Corona-Pandemie an war keine wissenschaftlich geprägte Auseinandersetzung mit der Thematik zu erkennen. Stattdessen wurden durch Politiker und Medien Behauptungen in den Raum geworfen und den Menschen Maßnahmen aufgezwungen, die mehr als fragwürdig sind. Gefahren durch die Maßnahmen wurde ignoriert und Wissenschaftler, die nicht der offiziell veröffentlichten Meinung folgten wurden ignoriert oder diskreditiert. Und auch Monate später werden sachliche Auseinandersetzung mit unliebsamen Meinungen konsequent vermieden. Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen in der Regierung nicht die Mühe machen, ihre Ansichten zu begründen oder ihre Erkenntnisse zu beweisen. Ebenso machen sich diese Politiker nicht die Mühe, sich mit den Bedenken des niederen Volkes oder auch den Anmerkungen vieler Wissenschaftler auseinanderzusetzen und alternative Therorien und Erkenntnisse auf Korrektheit zu prüfen oder gegebenenfalls zu widerlegen.
Dementsprechend ist auch nicht mit vernünftigen Entscheidungen und Vorschriften zu rechen. Vielmehr werden den Menschen immer absurdere Regeln aufgezwungen, die bedingungslos zu befolgen sind. Bedenklich ist, dass die Daumenschrauben mit der Zeit fast unmerklich immer weiter angezogen werden und Vorschriften und Strafen, die vor einem Jahr noch undenkbar schienen sind mittlerweile selbstverständlich. Es gab einmal eine Zeit, da durfte man sich noch mit Freunden treffen oder ein Eis auf einer Parkbank in der Nähe einer Eisdiele essen. Kurios? Mittlerweile Alltag!
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